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Bürgermeister auf Stippvisite im AWO-Kindergarten Drei Linden

Bekundet großes Interesse an den Beschäftigungsangeboten: Bürgermeister Karlheinz Stephan besichtigte den AWO-Kindergarten Drei Linden.
 
Was macht ein Bürgermeister eigentlich? Dieser Frage gingen die Kindergartenkinder bei ihrem Interview mit dem frisch gewählten Stadtoberhaupt nach.

Kinder interviewen Karlheinz Stephan

Schrobenhausen (tsj) Bürgermeister Karlheinz Stephan zeigte sich an der Arbeit des AWO-Kindergartens Drei Linden rege interessiert. Ein Ortstermin führte ihn am Dienstag in die Einrichtung . Klar, dass die Kinder in ihrem Interview eine Menge Fragen an das neu gewählte Stadtoberhaupt hatten.

Auf Einladung der Kindergartenleiterin Jenny Douda-Kückelhaus besuchte Bürgermeister Karlheinz Stephan den AWO-Kindergarten Drei Linden. Auf seiner Antrittsvisite durch die Räume der Einrichtung zeigte er sich positiv angetan von der Helligkeit und Freundlichkeit, die das Gebäude ausstrahlt. „Hallo, grüß’ euch“, begrüßte Stephan die Kinder, die sich leutselig gleich in einer Traube um ihn scharten. Mit wechselnder Besetzung folgte ihm der kleine Begleittross. Durch das Schulzimmer mit zwei Schulbänken der Grundschule Schrobenhausen ausgestattet, in dem die Feinmotorik trainiert werden kann, über den Töpferraum mit kindergarteneigenem Brennofen, ging es zur Forscherecke, in der eifrig experimentiert wurde. Neben den beiden Gruppenräumen wurde auch der Ruheraum, der sogenannte Snoezelraum, besichtigt. Besonders interessiert zeigte sich der Bürgermeister an den erweiterten Öffnungszeiten, wobei eine Betreuung von 7.30 – 16.30 Uhr angeboten wird. Auch die Altersmischung der Kinder vom Zweijährigen bis zum Zweitklässler gefiel Stephan. Laut Douda-Kückelhaus ermöglichen altersgemischte Gruppen „pädagogisches Arbeiten aus einem Guss“ und gewähren Stabilität für die Kinder.

In der Küche lauerte dann auch schon das gut vorbereitete Interviewteam mit seinem ausgeklügelten Fragebogen. Tags zuvor beim Mittagskreis wurden die Fragen der Kinder, die sie an ihren Bürgermeister hatten, festgehalten. Geduldig beantwortete Stephan den Fragenkatalog. Mit einer Einladung zu einem Gegenbesuch im Rathaus, der von der Kindergartenleitung freudig angenommen wurde, verabschiedete er sich nach seiner Stippvisite.



Die Fragen der Wähler von morgen an ihren Bürgermeister von heute

Kinder: Wie ist dein Vorname?
Stephan: Karlheinz, zusammengeschrieben ohne Bindestrich.

Kinder: Wie alt bist du?
Stephan: 47 und im Januar habe ich Geburtstag. Wie alt werde ich dann?

Jelena: (nach kurzem Grübeln) 48
Kinder: Wo wohnst du im Beruf?
Stephan: Im Beruf im Rathaus und mit meiner Familie in Mühlried.

Kinder: Warst du im Kindergarten?
Stephan: Nein. Mit sechs bin ich gleich in die Schule gekommen. Das liegt daran, dass es früher weniger Kindergärten gab.

Kinder: Was passiert den ganzen Tag im Rathaus? Schaffst du da an?
Stephan: (lacht) Reden und Zuhören, das mache ich meistens. Es kommen ganz viele Menschen zu mir ins Rathaus, die alle ein bestimmtes Anliegen haben. Die Rathausmannschaft hilft mir dabei meine Arbeit zu tun.

Kinder: Hast du einen Koffer?
Stephan: Eine Aktentasche benutze ich, wenn ich in mein Büro gehe. Einen Koffer benutze ich nur im Urlaub. Und heute hab ich meine Miniausrüstung dabei. (zückt aus seiner Jackettasche einen kleinen Block und einen Stift)

Kinder: Warst du schon in Italien?
Stephan: Das ist aber eine ungewöhnliche Frage. Warum gerade Italien?
Douda-Kückelhaus: Giorgia, eines der Kindergartenkinder stammt aus Italien. Und diese Frage war ihr sehr wichtig.
Stephan: (lacht) Ja also dann. Im Sommer und im Winter. Im Sommer am Gardasee, in Rom mit dem Wohnmobil und auch am Meer. Als begeisterter Skifahrer im Winter auch schon in Südtirol.

Kinder: Welches Auto fährst du?
Stephan: Das gleiche Auto das ich auch gefahren bin bevor ich Bürgermeister wurde. Einen Toyota.

Kinder: Fährst du gerne Fahrrad?
Stephan: Oh ja, sehr gerne. Das ist gut und gesund. Mein rappelvoller Terminkalender macht es meistens nötig, dass ich das Auto benutze.

Kinder: Spielst du ein Musikinstrument?
Stephan: Oh, da habt ihr mich auf meinem schwachen Fuß erwischt. Ich habe nicht gelernt ein Instrument zu spielen und auch mit dem Singen klappt es nicht so recht.
Douda-Kückelhaus: Das liegt wohl daran, weil Sie nicht im Kindergarten waren. Bei uns wird jeden Tag ganz viel gesungen.
Stephan: Bestimmt singt ihr dann alle ganz toll. Spielt auch jemand von euch ein Instrument:
Marie: Ich spiele schon seit vielen Jahren Geige.
Stephan: (lacht)

Kinder: Sprichst du auch andere Sprachen?
Stephan: Ich habe Englisch in der Schule gelernt. Das ist ganz wichtig.
Douda-Kückelhaus: Unsere Kinder haben einmal in der Woche Englischunterricht.
Stephan: Dann können wir ja gemeinsam bis drei zählen.
Kinder: Ja, one, two, three.
Stephan: Prima.

Kinder: Verdienst du mehr als 100.000 Euro?
Stephan: (lacht) Das ist ja eine ziemlich präzise Vorstellung. Leider nicht.

Kinder: Hast du dein altes Büro umgestellt?
Stephan: Ich habe mir einen neuen Teppich gegönnt. In meinem Büro hat man schon den Estrich durch denn alten durchgesehen. Einen neuen Schreibtisch bekomme ich auch noch. Momentan arbeite ich an einem kleinen Besuchertisch. Das ist halt gerade eine Übergangsphase im Bürgermeisterbüro. Besucht mich doch einfach mal im Rathaus. Das ist da, wo der Storch auf dem Dach wohnt.
Douda-Kückelhaus: Vielen Dank! Das machen wir natürlich sehr gerne. Das waren nun alle Fragen.
Stephan: Dankeschön. Ihr habt euch tüchtig viele Fragen ausgedacht. Respekt!
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