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40 Jahre Donauschwimmen – Wasserwacht Schrobenhausen war zum 35. Mal dabei

Die Teilnehmer 2009: Michael, Linda, Michaela, Thomas, Cathrin und Matthias
Die Wasserwacht Neuburg hat auch in diesem Jahr am 31. Januar wieder zum Donauschwimmen geladen. Das größte europäische Winterschwimmen feiert heuer sein Jubiläum: es wird 40 Jahre alt.

Für die Wasserwacht Ortsgruppe Schrobenhausen, die sich in diesem Jahr mit sechs aktiven Teilnehmern und einem Motorboot zur Streckensicherung zum 35. Mal beteiligte, ist dies eine Gelegenheit auf die fehlende Trainingsmöglichkeit wegen des geschlossenen Hallenbades aufmerksam zu machen. Dafür haben die Schrobenhausener Wasserwachtler Minischwimmbecken als Hallenbadersatz gebastelt, die mit in die eiskalte Donau gingen.
Nach der Startmeldung in der Neuburger Sporthalle steht auch schon die Shuttlebusse zum Transfer ans Hallenbad bereit. Zum Schwimmen sind die Schrobenhausener aber nicht gekommen – nur zum hastigen Umziehen reicht die Zeit noch. Zusätzlich zu Badehose oder Badeanzug haben alle Teilnehmer auch noch einen Neoprenanzug samt Schuhen, Flossen und Handschuhen dabei. Mit sämtlichen Tricks haben sich alle in ihre engen Anzüge gequetscht. Dann geht es aber nichts wie ins Freie, denn im Bad wird es schnell viel zu warm für die Donauschwimmer. Nach einem Gruppenfoto begeben sich die Wasserwachtler weiter zur Haltestelle für den Sonderbus nach Bergheim. Da hier alle der ca. 1800 Teilnehmer warten, kommt es natürlich zu einem Run auf die anrückenden Gefährte. Aber es war ja vorgesorgt und die Busse standen gleich im Konvoi bereit. Bei der kurzen Fahrt an die Staustufe Bergheim konnte bereits ein Blick auf wartenden Zuschauer am Ufer und an der Donaubrücke geworfen werden. Jetzt gibt es kein Zurück mehr, denn die Endstation „Staustufe Bergheim“ bietet nur noch den Einstieg in das kalte Nass. Die Stimmung kocht bereits kurz vor dem Start und alle Teilnehmer warten ausgelassen auf den Startschuss.
Dann ist es endlich soweit - der ersehnte Knall ertönt und alle springen in die eiskalte Donau. Die Gesichter der Teilnehmer verraten die Temperatur des in den Anzug laufenden Wassers. Doch nach einer kurzen Gewöhnungsphase geht es auf die ca. 4 km lange, kalte Reise nach Neuburg. Der niedrige Wasserstand der Donau sorgt in diesem Jahr jedoch nur für mäßiges Tempo und das rund eine Stunde dauernde Bad bringt die Schwimmer zum Frösteln. Der Zieleinlauf unter der Donaubrücke hindurch und an den Kaimauern der Altstadt vorbei ist sicherlich ein Highlight für alle Teilnehmer, denn die Stimmung der ausgelassenen Zuschauer ist wie immer bestens. Gleich nach der Brücke kommt schließlich der bereits ersehnte Ausstieg am Ruderclub. Schnell noch einen Becher voll mit heißer Suppe geschlürft und dann geht es die letzten Meter zu Fuß ins Hallenbad. Nach einer warmen Dusche und mit trockener Kleidung sind alle Teilnehmer schnell wieder aufgewärmt und freuen sich schon auf das nächste Donauschwimmen im Jahr 2010.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin Schrobenhausen | Erschienen am 11.02.2009
Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.myheimat-Stadtmagazin Schrobenhausen | Erschienen am 30.12.2009
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