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Mein Wintergedicht, aufg'schrieb'n im Februar 2011 in meinem Heimatdialekt.

1
Bei Lechbruck am See; Ostallgäu
INS FRUAJOHR NEI

Im Winta is mei Heaz eigfrorn,
sgibt wenig woos mi gfreid.
De Berg san weiß,
da Himme grau,
weils oiwei schneit und schneit.

Oft draam i mi ins Fruajohr nei –
mei Weiid wead langsam grün.
Vom Berg des Bacherl,
plätschad schoo,
losst Buddableamen blüan.

Und i hock auf da Sonnabank,
hoid d’Nosn nei in Wind –
oiß riacht so guad,
oiß riacht so nei,
i g’frei mi wiara Kind.

Jeds Bleamal
hood sein eigna Duft,
in Farb’m Gelb und Blau
und weiße Gänsebleamalluft
küssts Veigerl himmelblau.

I kunnt mi badn in meim Glück!
Berauscht von so vui Grün –
Drum hädd i nua den oanzgn Wunsch,
i deaffad a nei blühn.
Auf oamoi waar i wieda jung
und oiß waar nagelnei –
und miid am riesngroßn Schprung
wurad neidanzt dann in Mai.

Text (2011) und Foto: H. Kjaer
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13 Kommentare
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Ritva Partanen aus Wennigsen | 17.01.2017 | 16:12  
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Ulrich Sterz aus Karlsruhe | 17.01.2017 | 18:43  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 17.01.2017 | 18:56  
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Gerda Landherr aus Neusäß | 17.01.2017 | 19:06  
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