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Zwei Tage auf dem Main-Radweg

Pausenbild
 
Start in Hassfurt
Schlüchtern, 30. September 2011 - Der herrliche Altweibersommer versprach Sonne pur, ein Übernachtungsgutschein von den Fahrradfreunden war noch einzulösen, die Zeit für einen 2-Tages-Ausflug war vorhanden - bessere Voraussetzungen für eine kleine Tour konnte es nicht geben. Also machten wir uns auf den Weg:

Mit dem Auto nach Hassfurt, wo direkt am Main eine großer Parkplatz - besonders auch für Wohnmobile eingerichtet - eine gute Abstellmöglichkeit für den PKW bietet. Von dort fuhren wir nach einer kurzen Stadtbesichtigung auf dem Mainradweg in Richtung Schweinfurt. Immer zwischen Mainufer und Bahnlinie entlang radelnd erreichten wir am Vormittag den Schweinfurter Marktplatz. Nach einer ersten ausführlichen Pause folgten wir dem Mainradweg weiter vorbei am Kraftwerk Grafenrheinfeld nach Wipfeld, wo wir mit der Fähre vom rechten an das linke Mainufer wechselten. Über Stammheim (Museum!) und Fahr führte uns der Radweg nach Volkach, wo der Bayrische Rundfunk gerade einen Film über den Mainradweg drehte. Nach einer weiteren längeren Pause im Weinort Volkach machten wir uns auf den letzten Tagesabschnitt um den Kreuzberg herum nach Sommerach, wo unser Übernachtungsgutschein in der Pension St. Urban und im dazugehörigen Gasthof "Zum Schwan" einzulösen war. Beides gefiel uns ausgezeichnet! Noch einmal an dieser Stelle vielen Dank den edlen Spendern - eine hervorragende Wahl. Hier endete unser erster Radltag nach 69 km.

Das erste Zwischenziel des nächsten Tages war Kitzingen, dessen Innenstadt mit den vielen Türmen wirklich sehenswert ist. Entgegen den Angaben im aktuellen Bikeline-Radführer gibt es keine Umleitung wegen der Gartenschau mehr; die Pflanzen der Gartenschau werden gerade aus- und umgepflanzt - der ausgeschilderte Radweg ist ohne Probleme passierbar. Nachdem wir über die alte Brücke das Mainufer gewechselt und den phantastischen Blick auf die Altstadt genossen hatten, rollten wir weiter über Marktbreit (sehenswert) nach Ochsenfurt. Hier konnten wir während einer längeren Mittagspause den wunderbar restaurierten Altstadtkern bewundern. Mit der Fähre "Nixe" hinter der gesperrten alten Brücke kamen wir wieder an das rechte Mainufer, dem wir vorbei an Sommerhausen und Eibelstadt bis nach Würzburg folgten. Mitten durch die geschäftige Innenstadt fuhren wir zum Bahnhof, den wir nach 55 km etwa um 14:30 Uhr erreichten. Die Züge nach Hassfurt fahren in ca. halbstündigem Rhythmus, die Rückfahrt dauert etwa 50 Minuten. Gegen 16 Uhr waren wir wieder am Auto und von dort nach etwa 75 Minuten Autofahrt auch wieder zu Hause.

Eine 2-Tages-Tour, die sich gelohnt hat. Der Main-Radweg war nicht sehr frequentiert, da wir am Donnerstag und Freitag, also nicht am Wochenende, unterwegs waren. Die Übernachtung und das Essen sowie der Wein waren Spitze. Es gibt so gut wie keine Berge auf dieser flachen Route. Die Tour ist für jeden zu schaffen und daher auch jedem sehr zu empfehlen, der nicht genügend Zeit für ein größeres Teilstück auf diesem ersten deutschen Premium-Radweg hat. Uns hat es jedenfalls großen Spaß gemacht!
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