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Kinzig-Schule Radtour 2/2012 - Von der Kinzigquelle durch das Sinntal an den Main

Start an der Kinzig-Schule
Schlüchtern, 21. April 2012 - Ein regnerischer Tag war angekündigt, als die Radlergruppe der Kinzig-Schule zu ihrer zweiten Tour startete. Durch dringende Korrekturarbeiten, Geburtstagsfeiern in der engsten Verwandtschaft, Einladungen zur Konfirmation und wegen Samstagsunterricht waren einige Teilnehmer verhindert, so dass sich am Ende nur 6 Radfahrer zum Start am Bahnhof in Sinntal-Sterbfritz einfanden.

Schon kurz nach dem Start um 10 Uhr erreichten die Radler die Quelle der Kinzig. Von dort ging es über einen kurzen Wiesenweg steil hinauf auf die Landstraße nach Breunings und dann in rasender Fahrt hinab nach Neuengronau. Dort mussten leider zwei Telnehmer wegen eines Schadens an Bremse und Schaltgetriebe die Tour abbrechen. Die anderen erreichten bald darauf das Sinntal in Altengronau und konnten schon dort die ersten Schachblumen bewundern, die in voller Blüte auf den Feuchtwiesen des Sinntals standen. Über Dittenbrunn kamen die Radfahrer nach Obersinn, wo die Vorbereitungen für das Schachblumenfest in vollem Gange waren.

Auf dem Sinntalradweg dem Bahndamm folgend - immer begleitet von blühenden Schachblumenwiesen - fuhren die Radler über Mittelsinn nach Burgsinn, wo sie sich bei einer kleinen Rast von der anstrengenden Fahrt gegen den ständig wehenden Südwestwind erholten. Auf einem traumhaften Radweg entlang der Sinn kreuzten die Radfahrer mehrere Biberpfade und genossen den Ausblick auf die immer näher kommende Burg Rieneck. Bald hinter Rieneck erreichten sie schließlich Schaippach mit seiner malerischen Sinnbrücke, die von einer Sandsteinfigur, dem heiligen Nepomuk, geschmückt ist.

Nach weiteren zwei Kilometern war das Ziel, die Drei-Flüsse-Stadt Gemünden, wo Sinn und Fränkische Saale in den Main münden, erreicht. Mit der Bahn ging es in 30-minütiger Fahrt zurück nach Sterbfritz. Eine Teilnehmerin fuhr mit dem Zug weiter nach Schlüchtern, eine weitere ließ es sich nicht nehmen, mit dem Rad von Sterbfritz nach Schlüchtern zurück zu radeln.

Auf einer 43 km langen Tour, auf der es trotz ungünstiger Wetterprognose kaum regnete, erlebten die Teilnehmern wieder einen interessanten Tag in der Natur und einige fröhliche gemeinsame Stunden auf dem Rad.
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