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25 Jahre Kunst im Gut - mit farbenfrohem Fest der Sinne in den goldenen Oktober

Innenhof des Scheyerer Klosterguts mit buntem Marktgeschehen rund um den Biergarten
 
Medusa - neuestes Werk von Mosaikbildhauerin Margit Grüner
Scheyern: Klostergut Scheyern |

Medusa und Maschinenwesen - Kunst im Gut steckt voller Überraschungen! Ein fulminantes Jubiläumsfestival erwartet Besucher aus ganz Bayern. Seit einem Vierteljahrhundert trifft man sich zur "Kunst im Gut" an jedem ersten Mai- und Oktoberwochenende im historischen Klostergutshof Scheyern. Von Anfang an organisiert Veranstalterin und Künstlerin Margit Grüner dieses außergewöhnliche Festival.

„Kultur pur“ heißt es am 5. und 6. Oktober im Klostergut Scheyern: bunt wie die leuchtenden Farben einer Malerpalette ist dieses bayernweit bekannte und beliebte Kulturfestival: Zum Jubiläum zeigen über 100 Künstler und Kunsthandwerker ihre Werke. Immer wieder neu stellt Veranstalterin Margit Grüner Ausstellung und Programm zusammen. So gestaltet zum Beispiel Christine Altona mit großformatigen Tapisserien in leuchtenden Farben eine Sonderschau. An einem riesigen Webstuhl lässt Altona in ihrem Gautinger Atelier einzigartige Tapisserien entstehen. Abstrakt bis figürlich erstrahlen die großformatigen Wandteppiche in leuchtenden Farben. Im Westtrakt des Klosterguts zeigt sie Werke aus den letzten 20 Jahren. „Der Sprung aus der geordneten Reihe“ ist ihr Leitmotiv.
Ebenfalls erstmalig dabei sind Glaskünstlerin Irene Bachauer aus dem Allgäu und Grafiker Lenny Samperi aus Florenz.

Margit Grüner, selbst Künstlerin, zeigt ihre neuesten Mosaikplastiken:

Athene, Aphrodite und Medusa – lebensgroße, imposante, funkelnde Figuren. EinzigARTig in Ausdrucksform, Komposition und Technik sind all ihre Frauenfiguren aus glänzendem Geschirr. Die schillernden Figuren der griechischen Mythologie sind aus dem berühmten „Versace-Geschirr“ entstanden. Medusas Schlangenhaare werden hier zum imposanten Kopfschmuck, der allein aus sieben schwarzen Teekannen samt Henkeln und Ausgiesern besteht. Teller, Platten, Schalen, Schüsseln, Deckel, sogar ein Aschenbecher mit Versace-Logo – alles zusammengefügt zu dieser eindrucksvollen Schönheit. Natürlich hat Medusa, ganz ihrer Historie entsprechend, einen gefährlichen Blick... Zu Medusa gesellen sich Aphrodite und Athene, ebenfalls komplett aus Versace-Geschirr. Die drei imposanten Figuren haben ihren ersten gemeinsamen Auftritt bei Kunst im Gut. Margit Grüner hat in diesem Jahr noch eine weitere Figur geschaffen: Kaiserin Sisi, lebensgroß, in weiß und blau gehalten und ganz aus Geschirr, Figuren und Uhrengehäusen der ehemaligen Porzellanfabrik Sandizell. Dieses Werk der Künstlerin ist ebenfalls erstmalig bei Kunst im Gut zu bestaunen und passt natürlich hervorragend zur Mosaikfigur von Ludwig II.

Live-Musik, Figurentheater, Performance, Workshops ...

Neben der hochkarätigen Ausstellung bietet sich den Gästen ein reichhaltiges und vielfältiges Unterhaltungsprogramm, das Kunst im Gut für Groß und Klein zu einem unverwechselbaren Kulturfestival macht: Internationale Klänge im Musikcafé – ob Chansons, Folk, Blues oder Jazz, es lohnt sich vorbeizuschauen. Bei Kaffee, leckeren Kuchen und Torten erwarten die Gäste täglich abwechslungsreiche musikalische Darbietungen vom bayerischen Blues mit „Easy Roider“, über die Prager Kultband „Motovidlo“ bis hin zu „Café Voyage“. Das Trio tritt am 5. Oktober zum ersten Mal bei Kunst im Gut auf: vielsaitig, bittersüß, elegant ist die Musik von Maria Friedrich, Klemens Jackisch und Günter Renner. Das Münchner Trio bietet Songs und Texte, meist in deutscher Sprache und aus eigener Feder, die gleichzeitig berühren und unterhalten. Eigenständig, poetisch, differenziert.
Ein großer Teil der Ausstellung, des Unterhaltungsprogramms und der Gastronomie befindet sich in den Innenräumen, so dass der Besuch bei jedem Wetter Spaß macht.
Immer wieder stößt man auf Unerwartetes – da zieht mehrmals täglich eine Herde von ratternden Maschinenwesen über das Gelände. Ungewöhnlich – auffällig – bewegend:
Die einzigartige Performance der Münchner Künstler von „foolpool“ begeisterte bereits im Mai die Besucher. Ob wohl der umgangssprachliche, scherzhafte Begriff „Drahtesel“ Pate für diese Maschinenwesen stand? Eine Performance zwischen Kunstinstallation und mobilem Theater: Langsam ziehen sie vorbei. Stampfend, mampfend, dampfend. Ritzel rotieren, Ketten klirren, metallische Augen leuchten. Die beiden Hirten, ganz in fantasievolle Kleidung aus Fahrradschläuchen, Sätteln o.ä. gewandet, versuchen die Herde stählerner Kreaturen auf Kurs zu halten. Dort bricht eines aus, hier bleibt ein Junges zurück. In einer ganz eigenen Sprache versuchen die Hirten, die Herde auf Kurs zu halten, was nicht immer auf Anhieb gelingt...
Ebenfalls im Mai ein Highlight und auch im Oktober noch einmal mit dabei ist Hannes Kohlmaiers bayerisches Kasperltheater: Die Oma lacht, der Papa freut sich und die Kinder schreien, was das Zeug hält, um den Kasperl vor der drohenden Gefahr zu beschützen – dem Krokodil oder der Hexe. Als Bühne dient ein umgebauter Pferdeanhänger.
Das lustige Figurentheater „Maukl“, das kleinste Schattentheater der Welt, Clownerie ums bunte Zirkuszelt und Mitmachworkshops im Siebdrucken, Filzen, Vergolden, Drechseln, ein afrikanischer Trommelkreis, Bambusbau und 2000 Riesenbauklötze.
Im Biergarten, Musik- und Gartencafé ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Kunst im Gut bietet am ersten Oktoberwochenende ein rundum gelungenes Programm und begeistert Kunst- und Musikliebhaber/innen auf der Suche nach dem Besonderen ebenso wie Familien mit Kindern, die einen vergnüglichen Ausflug unternehmen möchten. Auf jeden Fall ein großes Kulturvergnügen!

5./6. Oktober 2019 im Klostergut Scheyern (Landkreis Pfaffenhofen)
Eintritt pro Person: 8,50 €, Kinder unter 12 Jahren frei
Veranstalterin: Margit Grüner, Telefon 08441/803834,
Mehr Info zu Ausstellung und Programm unter http://www.kunst-im-gut.de und auf Facebook
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.aichacher | Erschienen am 07.09.2019
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1 Kommentar
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Werner Szramka aus Lehrte | 21.08.2019 | 16:03  
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