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Projekt Afrika - fair und nachhaltig - Bio Trockenfrüchte

Hallo gemeinsam,

gerne würde ich euch mein nachhaltiges Projekt vorstellen wollen.

Ich bin der Gründer von Snack Mich GmbH. Das Start-up-Unternehmen gibt es seit März 2016.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die kleinbäuerlichen Familienbetriebe aus West- und Zentralafrika zu unterstützen, indem ich ihnen helfe, ihre Produkte nach Deutschland zu verkaufen. Für ihre Erzeugnisse bezahlen wir ihnen stets faire und transparente Preise.

Ich bin der Meinung, dass die Kleinproduzenten eine bessere Bezahlung verdient haben. Denn sie sind es, die für uns den Ackerboden von Morgen bis Abend bewirtschaften. Deshalb denke ich, man sollte auch etwas zurückgeben. Egal ob Mangobäume oder Ananaspflanzen – diese Pflanzen gehören dort zum Landschaftsbild. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, sind diese Menschen dort an ihre Früchte angewiesen. Nichtsdestotrotz haben sie ihre Früchte lieben gelernt, sie sind ihnen ans Herz gewachsen und haben sozusagen in ihrer Seele Wurzeln geschlagen. Diese Menschen pflegen eine besondere Beziehung zu ihren Pflanzen – und das spiegelt sich auch in der Qualität wieder. Die Mehrheit der Afrikaner dort besitzt nicht mehr als eine Unterkunft, einige Tiere und ihre Felder. Dennoch sind sie glücklich, liebevoll und offen. Das geht einen selbst wirklich ans Herz.

Die kleinbäuerlichen Familienbetriebe sind leider an die Zwischenhändler angewiesen, weil sie keine Produktions- bzw. Verarbeitungsstätte besitzen, um ihre Früchte weiterzuverarbeiten und zu trocknen. Diese Händler bestimmten dann die Einkaufspreise und bereichern sich auf Kosten dieser Menschen. Oft wird ihnen mitgeteilt, entweder verkaufst du die Früchte zu diesem Preis oder du lässt es. Der Großteil kann sich leider nicht dagegen währen, weil sie an jeden Cent angewiesen sind, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Dennoch reicht das Geld von vorne bis hinten nicht. Es mangelt an Hygiene, an Nahrung, an Medizin und die Kinder können nicht zur Schule geschickt werden, weil es einfach keine finanziellen Möglichkeiten gibt. Darüber hinaus müssen die Kleinkinder bereits auf den Feldern mitarbeiten. Ein Teufelskreislauf, der niemals enden mag.

Für uns war es sehr schwer, die Kleinbauern aufzusuchen, weil man meistens an Zwischenhändler verwiesen wird. Die Verarbeitungsindustrie und Konzerne kaufen bei diesen Händlern ihre Rohstoffe zu marktunterdurchschnittlichen Preisen ein. Und anschließend werden diese Produkte dann in Deutschland in den Supermärkten schön dargestellt und dem Kunden nur das Beste vermittelt. Die Konsumenten in Deutschland bekommen es eigentlich gar nicht mit, wie es in den Anbauländern wirklich zugeht.

Deshalb möchten wir die Einheimischen dabei unterstützen, indem wir ihnen faire und transparente Preise für ihre Früchte bezahlen. Gemeinsam mit noch einigen weiteren Firmen kaufen wir die Früchte direkt vom Kleinproduzenten ab. Anschließend werden die Früchte in die Produktionsstätte transportier. Wie organisieren zusammen den Transport und die Produktion. Unmittelbar nach der Ernte werden die Fürchte direkt im Ursprungsland weiterverarbeitet und gedörrt. Für die Trocknung verwenden wir ausschließlich vollreifes Obst. Durch das Dörren gelingt es uns, einen beachtlich hohen Nährwert zu erhalten. Aus gesundheitlichen Gründen verzichten wir ganz bewusst auf Schwefeldioxid und andere künstliche Zusatzstoffe sowie Zuckerzusatz. Bei uns bekommt man 100 Prozent pure Frucht. Darüber hinaus enthalten unsere Bio Trockenfrüchte bis zu 80 Prozent weniger Fruchtzucker als herkömmliche Handelsware. Ein Beispiel: Ungezuckerte getrocknete Mango einer bekannten Biomarke enthält rund 60g Fruchtzucker. Unsere wilde Bio getrocknete Mango aus dem Regenwald von Kamerun enthält hingegen nur 13g Fruchtzucker. Vielleicht fragst Du Dich jetzt, wie kann das sein, wenn beide Produkte ungezuckert sind? Dies liegt an den Industriezüchtungen – das hat man dann am Ende von „extra sweet“ – eine Zuckerbombe.

Einige Sätze zur Industrieverarbeitung
Die konventionellen Früchte werden nach der Ernte mit Methylbromit begast, um diese vor Insektiziden zu schützen. Anschließend findet die Trocknung unter hohen Temperaturen statt, meist in großen Trocknungsöfen, die fast alle wertvollen Nährstoffe auslöscht. Hier gehen die Hersteller nach dem Motto „Masse statt Klasse“ vor. Zusätzlich werden dann die Früchte noch mit Schwefeldioxid behandelt. Dieser Zusatzstoff verhindert das Nachdunkeln der Früchte und lässt diese besonders gesund aussehen. Außerdem werden die Trockenfrüchte auch gerne zusätzlich gezuckert. In den üblichen Handelsmarken stecken oft absurde Mengen Zucker und hier ist keineswegs der Eigenzucker der Frucht gemeint, sondern vielmehr der raffinierte Industriezucker, das den gesunden Zahnschmelz angreift und für viele weitere Erkrankungen verursachen kann. Somit wird aus einem ursprünglich gesunden Snack eine zuckerhaltige Kalorienbombe, die ihrerseits Heißhungerattacken hervorruft, indem sie den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.

Falls Du mehr über unser Projekt erfahren möchtest, so findest Du weitere Informationen auf unserer Webseite unter „Fairness und Transparenz“. Dort sind alle unsere Kleinproduzenten abgebildet, von denen wir unsere Trockenfrüchte beziehen. Einige sind noch in Bearbeitung, weil wir noch mit ihnen Interviews führen.

Solltest Du Fragen, Anregungen oder Tipps haben, lasse es uns wissen. Wir freuen uns über jeden Austausch.

Bis bald
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 03.09.2017 | 06:02  
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