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Die Feuersteinfelder zwischen Prora und Mukran auf Rügen ⑤

auf den Feuersteinfeldern in der so genannten Schmalen Heide
Sassnitz: Feuersteinfelder | Am Nachmittag des 27. 3. unternahmen wir noch eine kleine Tour zu den Feuersteinfeldern in der so genannten Schmalen Heide. Auf einen etwas teils etwas matschigem Weg durch einen reizvollen Kiefernwald erreichten wir sie nach ca. 30 Minuten.

"Dieses „Steinerne Meer“ oder „deutsche Stonehenge“ wurde vor ca. 5000 Jahren während einer mächtigen Sturmflut von der Kreideküste der Halbinsel Jasmund losgelöst und hier aufgeworfen. Es entstanden mehrere Meter mächtige, insgesamt bis zu 350m breite und ca. 2km lange Geröllwälle aus Feuerstein. Der grauschwarze Feuerstein besteht aus Chalzedon mit eingeschlossenen Opalbestandteilen. Die Feuersteinfelder bestehen aus ca. 14 Einzelwällen.
Ein Großteil ist nicht sichtbar und mit Sand oder Bewuchs, wie z.B. Kiefernwald, Wacholder und Heidekraut bedeckt. Der zunehmende Bewuchs der einmaligen Landschaft wird seit Jahrhunderten vom Menschen reguliert und unterbunden."
Ausnahmsweise begegneten wir auf dieser Tour mehr Urlaubern als auf unseren anderen Wanderungen.
Endlich einmal mit etwas Sonne verwöhnt, machte es uns auch sehr viel Freude über die Steine zu klettern.
Meist aber mit Blick auf den Boden gerichtet, ob wir wohl einen Feuergott erspähen können. Etliche, zumindest interessant geformte Steine, fanden nach und nach Platz in unseren Rucksäcken.
Zurück am Parkplatz liefen wir noch kurz über die Straße zum Ostseestrand.
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1 Kommentar
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Romi Romberg aus Berlin | 06.04.2018 | 00:45  
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