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Wasserball: TKJ Sarstedt gewinnt zum dritten Mal den Pokal in Buxtehude

 

(08.09.2013). Nicht nur der Zauberer Zwackelmann in der Geschichte vom Räuber Hotzenplotz besucht gerne Buxtehude, auch die Wasserballerinnen des TKJ Sarstedt sind gerne zu Gast in der Stadt vor den Toren Hamburgs. Bereits zum dritten Mal in Folge holten die TKJ-Nixen den dortigen Pokal. Im Endspiel beim erneut größten deutschen Wasserballturnier siegte das TKJ-Team vor 400 Zuschauern überlegen mit 5:1 gegen den süddeutschen Zweitligisten SSV Esslingen.

Sarstedts Gegnerinnen beim 42. internationalen Turnier müssen sich bei den Spielen vermutlich an ein weiteres weltbekanntes Buxtehuder Märchen erinnert haben. Wie beim Wettrennen in der Buxtehuder Heide zwischen Has und Igel, waren die Frauen von Trainer Andreas Paul im Buxtehuder Heidebad stets dem Gegner voraus. Besonders deutlich wurde dies beim Endspiel. Souverän hielten die Sarstedterinnen die Süddeutschen aus der Region Stuttgart vom eigenen Tor fern. Der Esslinger Angriffswillen erlahmte, als Katja Thiele und Bianca Eckhardt nach dem Seitenwechsel per Doppelschlag auf 4:1 erhöhten. „Auf unsere Abwehr ist Verlass“, sagte ein sehr zufriedener Trainer Andreas Paul.

Jugend holt Silber bei Deutschlands größtem Wasserballturnier

Nicht nur die TKJ-Frauen waren erfolgreich in Buxtehude. Auch den Sarstedter Jugendlichen gelang der Sprung auf das Siegertreppchen. Das Team der beiden Trainerinnen Anika Meereis und Katja Thiele gewann hinter dem SC Neptun Cuxhaven und vor der SGW Bielefeld die Silbermedaille.

Olympiateilnehmer Marko Stamm zu Gast im Buxtehuder Heidebad

Frauencoach Paul selbst fand noch Zeit, mit einer hannoverschen Auswahl um den Männerpokal zu spielen. Das Team gespickt mit fünf aktuellen Bundesligaspielern und befreundeten Wasserballern des Bundesligadritten Waspo 98 Hannover verpasste im Halbfinale allerdings das Endspiel. „Schade, wann hat man sonst die Gelegenheit vor so viel Publikum zu spielen“, ärgerte sich Paul. Zu gerne hätte er gegen die Spandauer Top-Athleten gespielt. Zwar war nicht der deutsche Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 zu Gast, doch um dessen Olympiateilnehmer Marko Stamm und vier weiteren Spandauern Spielern hatte sich eine illustre Berliner Auswahl gebildet, die als „Team Wulfe“ erstmals in Buxtehude an den Start ging.

Dass nicht alle Spieler der anderen 45 Mannschaften gleich erkannten, welch prominente Wasserballer mit ihnen um den Pokal spielten, war Marko Stamm als Spandauer Allrounder ganz recht. Bevor die harte Vorbereitung auf die am 20. November beginnende Champions League anbricht, wollte sein Team einen Monat nach der Weltmeisterschaft in Barcelona „ein nettes geselliges Wochenende“ bei dem beliebten Buxtehuder Turnier verbringen. So wurde das mit drei Nationalspielern gespickte Berliner Aufgebot erst im Finale gegen die Hamburger Allstars 2006 ein wenig gefordert. Die Berliner gewannen mit 6:3.
Es wurde wieder einmal deutlich, dass das Turnier in Buxtehude ein Treffen der großen Wasserballfamilie ist. Ob Anfänger oder der Olympiateilnehmer wie Marko Stamm, alle spielten sie im Sportbecken auf diesmal gleich drei Spielfeldern. Die TKJ-Spielerinnen und -Spieler fühlten sich sehr wohl beim Turnier und werden sicherlich auch nächstes Jahr wieder nach Buxtehude fahren, „wo die Hunde mit dem Schwanz bellen.“

Die Ergebnisse der TKJ-Frauen: TKJ – Zepta Ter Apel II (Niederlande) 8:1, TKJ – Bielefeld 4:1, TKJ – VfL Hiddese 5:3, TKJ – Sportteam Hamburg 2:0, TKJ – Buxtehuder SC 12:1. Halbfinale: TKJ – Rostocker Piraten 7:2. Endspiel: TKJ – SSV Esslingen 5:1.

Die Ergebnisse der TKJ-Jugend: TKJ – SGW Bielefeld 5:6 und 5:2, TKJ – SC Neptun Cuxhaven 1:11 und 3:3, TKJ – Buxtehuder SC 5:1 und 5:2.
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