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Vom Nordperd zum Südperd auf Mönchgut Rügen ③

Der Nordperd bei Göhren mit Blick auf Lobbe, unserem Basislager (Foto: https://waldperle.com/goehren/)
Fast 70 Jahre musste ich werden, um aus eigenem Entschluss eine Rügen(kurz)Urlaub zu machen (Im Alter von 12 Jahren war ich einmalig in Wiek).
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass Rügen landschaftlich so herrlich ist und man zumindest in der Vor- und Nachsaison so ungestört spazieren und wandern kann. Erst bei der wochenlangen Erstellung eines persönlichen 60-seitigen Reise- und Wandführers wurde mir das schon richtig bewusst.

Deshalb starteten wir auch am letzten Montag sehr frühzeitig, um den Nachmittag für erste Wanderungen zu nutzen. Von den 28 Naturschutzgebieten (die meisten davon auf Mönchgut/Süd-Ost-Rügen) haben wir zumindest 8 besucht.

Starten wir bei leider trübem Wetter

vom Bahnhof Göhren zur Nordperdrundwanderung

Immer am Strand lang liegen Seebrücke und Kurpark bald hinter uns. Den größten Findling der deutschen Ostseeküste, den Buskam (600m³ Volumen und ein Umfang von 40m) hätte ich mir größer vorgestellt.
Es liegt wohl daran, dass der Findling ca 300m vom Göhrener Nordstrand entfernt in einer Tiefe von 5 Metern liegt und nur etwa 1,50m aus der Ostsee hervorragt.
Weiter ging es entlang der Steilküste. Seit der Nordperd, der östlichste Punkt von Rügen durch einen Steinwall geschützt ist (da ging es auch für uns nicht weiter), wird nun am Nordstrand die Steilküste verstärkt abgetragen und am Sudstrand wieder ans Ufer gespült.
Auf diesem Steinwall war kein Weiterkommen sinvoll. So kletterten wir den nur für Trittsichere Schwindelfreie Wanderer geeignete Treppe zum Hochuferweg hoch und wanderten auf diesen nach Umrundung des Nordperd nach Göhren zurück.
Da zum Montag das Heimatmuseum geschlossen spazierten wir durch die Flaniermeile zum Parkplatz zurück und fuhren zu unserem Urlaubsort zurück.

Aber auch hier, am  Lobber Ort war noch nicht Schluss. Eine kleine Strandwanderung zu einem NSG rundete den Tag ab. Der hier liegende Findling - Fritz-Worm-Stein" kam uns viel größer vor, weil er sehr nahe am Ufer liegt.

Zur Abrundung unserer Touren durch das BIOSPHÄRENRESERVAT SÜDOST-RÜGEN hänge ich noch ein paar Fotos des Abstecher zum Südperd dran, den wir am späten Nachmittag des folgenden Tages bei wesentlich schönerem Wetter unternahmen. Hier begeisterte uns vor allem die schöne Aussicht vom Lotsentum auf den langen Strand von Göhren bis Thiessow.
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2 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 03.04.2018 | 23:21  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 05.04.2018 | 09:29  
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