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Moskauer Männerchor "Heiliger Wladimir"

Moskauer Männerchor Heilige Wladimir (Foto: http://www.wittenbergersonntag.de/page/daten/redaktionmedia/9869/big.Maennerchor.jpg)
 
Katholische Kirche Sandersdorf
Sandersdorf-Brehna: Katholische Kirche | Auf Einladung der Deutsch-Russländischen Gesellschaft gastiert im Rahmen seiner Deutschland-Tournee der Männerchor des „Heiligen Wladimir“ zum 25. Mal in der Adventszeit vornehmlich im Kreis Wittenberg.
Auftakt war am Sonntag, dem 26. November, um 15 Uhr im Wasserschloss Reinharz und um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Annaburg.
Gestern, am 27.12., nun gab der Chor um 19 Uhr in der Katholischen Kirche Sandersdorf sein Benefizkonzert.
Unter Leitung und Dirigat von Nikolai Boglewski erfreuten sie die deutschen Musikinteressierten mit geistlichen und weltlichen A-capella-Gesängen aus Russland, und um andererseits Geld zur Unterstützung des Moskauer Wladimir-Kinderkrankenhauses zu sammeln.
Seinen Namen hat der Chor von diesem ehemals modernsten und größten Kinderkrankenhaus Moskaus, dem Krankenhaus des Heiligen Wladimir mit seiner Dreifaltigkeitskirche, das inzwischen in einem erbärmlichen Zustand ist und hohen Renovierungsbedarf hat. Die Unterstützung dieses Kinderkrankenhauses hat sich der Chor zum Ziel gesetzt.
Die acht exzellenten Stimmen des orthodoxen Moskauer Männerchores des „Heiligen Wladimir“, wollen auch in dieser Adventszeit ihre Zuhörer aus Deutschland zum bevorstehenden Fest mit ihren liturgischen Gesängen und Volksliedern sowie romantisch-sentimentalen Liedern beschenken. Die wegen ihrer Authentizität vom Publikum geschätzten Kirchensänger bieten die volle emotionale Bandbreite des Chorgesangs dar – vom Ewigkeitssonntag bis zum Höhepunkt der Geburt Christi.
Der Chor besteht seit 1993 aus acht Sängern, alle sind professionell ausgebildete Kirchen-und Opernsänger.
Die Moderation des Konzertes lag in den bewährten Händen von Dr. Heinz Wehmeyer, der Projekte der Deutsch-Russländischen Gesellschaft mit Sitz in Lutherstadt-Wittenberg betreut.

Der Dirigent des Chores, Nikolai Boglewski, bemerkte am Ende des Konzerts zur tollen Akustik in der Sandersdorfer Katholischen Kirche: „Sie ist ein Paradies“. Dem können wir nur zustimmen.
Speziell bei den leisen zarten Tönen haben meine Frau und ich kaum Lippenbewegungen wahrgenommen und schon gerätselt, wo die Töne herkommen (doch nicht aus einer Konserve!).

Hier noch die weiteren Termine der diesjährigen Tournee:
Heute, dem 29. November um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Bergwitz.
Am Mittwoch, dem 29. November steht um 12 Uhr eine Andacht in der Wittenberger Schlosskirche auf dem Programm.
Am 1. Dezember um 10 Uhr Auftritt in der Kirche Zemnick.
Am Sonntag, dem 3. Dezember singt der Chor ab 16 Uhr auf dem Adventsmarkt in Köpnick und ab 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Seyda.
Am Dienstag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag, ist der Chor ab 16 Uhr wieder zu Gast in der Wittenberger Schlosskirche
und zu Ende geht die Tournee am 27. Dezember mit einem Konzert um 16 Uhr in der Kirche Abtsdorf.
Einige Quellen:
http://www.wittenbergersonntag.de/artikel/9869
https://russianhalthistory.wordpress.com/2016/08/2...

Dürfen es noch zwei Hörproben sein?
MOV00735_Ännchen von Tharau.MPG
und
MOV00739_Abendglocken.MPG

Kurzer Nachtrag zur Kirche
Am 15. April 1906 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau einer katholischen Kirche in Sandersdorf. Polnische Katholiken, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Bitterfelder Raum gekommen waren, um im Braunkohlenbergbau sowie der chemischen Industrie Arbeit zu finden, initiierten diesen Kirchenbau. Sie wollten sich hier in unserer Region eine neue materielle Lebensbasis schaffen.
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2 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 28.11.2017 | 22:17  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 29.11.2017 | 09:00  
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