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Für Manfred zum Tag des Baumes 2019

"Zwillingseiche" neben der Kirche von Nochten.
Er wurde erstmals 1952 von dem Bundespräsident Theodor Heuss und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) ins Leben gerufen, um die Bedeutung des Waldes für die Menschen zu verdeutlichen.
Vor zwei Jahren wurden anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Reformation viele Apfel-bäume gepflanzt. Luthers Ausspruch "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen" war dafür der Auslöser.

Egal ob ein Obstbaum, ein Parkbaum, ein Alleebaum oder ein Waldbaum gepflanzt werden, Hauptsache es wird damit ein Zeichen für die Zukunft gesetzt.
Wenn nicht, wie schon zu befürchten, die anhaltende Trockenheit diese guten Vorsätze zu-nichtemacht…

Beim Lesen meiner „Planungsunterlagen“ für unseren letzten Kurzurlaub fragte mich meine Frau besorgt: „Alle die aufgelisteten monumentale Bäume in der Region Lausitz und Spreewald willst du aber nicht aufsuchen?“
Alle nicht, aber wenigstens einige.

Die erste Gelegenheit ergab sich schon nach dem Besuch des Findlingsparkes. Direkt neben der Kirche von Nochten steht nämlich die sogenannte Zwillingseiche.
Ihr Alter wird auf ca. 300 Jahre geschätzt. Leider ist nach einem Ausbruch in den 90´er Jahren die linke Häfte abgestorben.

Eine ganze Menge bemerkenswerte Bäume gab es im Fürst-Pückler-Park Branitz zu bestaunen. Pücklers Eigenart war es gewesen sie im englischen Stil solitär oder kleinen Bauminseln in seinem Landschaftspark zu verteilen.
Leider waren wegen Instandsetzungsarbeiten mehrere Parkbereiche gesperrt.
Am gewaltigsten ist hier wahrscheinlich eine Kaukasische Flügelnuss westlich vom Schloss. Als Multi-Stamm hat sie einen Umfang vom ca. 8.90 m.

Auf der Talsandinsel des Schlossberges bei Burg in Nähe des Bismarckturmes soll es ca. 300 Jahre alte „Wurzeleichen“ geben. Diese drei Stileichen, sollen so eng beieinander stehen, dass ihr ausgeprägtes und weitreichendes Wurzelwerk ineinander verwachsen ist und sie eine gemeinsame Krone bilden.
Ein Foto war leider auf der Seite von www.baumkunde.de/baumregister nicht abgebildet. Vielleicht war meine Suche erfolgreich, wenn ich mich auch wegen dichtem Unterholz und steilem Hang nicht bis zu den Wurzeln vorkämpfte.

Viel leichter war die Stieleiche (Quercus robur) auf dem Gelände des Kur- und Sagenparkes in Burg (Oberspreewald-Lausitz) zu finden.

Bei unserer abschließenden Kahnfahrt in Raddusch im Spreewald erfreute uns auch eine Menge anderer Bäume. Jetzt Mitte April haben mit ihrem frischen Grün auch jüngere Bäume durchaus ihren Reiz.
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9 Kommentare
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Romi Romberg aus Berlin | 25.04.2019 | 13:40  
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Thomas Ruszkowski aus Essen | 25.04.2019 | 13:59  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 25.04.2019 | 16:39  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 25.04.2019 | 17:02  
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Günther Gramer aus Duisburg | 25.04.2019 | 19:45  
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Sabine Presnitz aus Schwabmünchen | 25.04.2019 | 19:50  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 25.04.2019 | 20:29  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 25.04.2019 | 20:55  
78.257
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 25.04.2019 | 20:58  
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