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⓪ Dieser Streifen ist ein EU-Greening-Streifen

Dieser Streifen ist ein EU-Greening-Streifen
Kleine Rückblende. Nachdem wir die A19 bei der Anreise schon in Mecklenburg-Vorpommern verlassen hatten und in Richtung Röbel/Müritz fuhren, machten wir an einem prächtig blühenden Rapsfeld eine kurze P-Pause.
Dort fiel mir eine Warn- und Verbotstafel auf, die ich in unserer Region noch nie gesehen habe: Dieser Streifen ist ein EU-Greening-Streifen
Soeben habe ich gegoogelt

Was gehört zum „Greening“?

Seit 2015 müssen Landwirte, die EU-Direktzahlungen (Betriebsprämie) beantragen, sogenannte Greening-Anforderungen erfüllen. Dazu gehören eine Fruchtartenvielfalt der Acker-flächen, der Erhalt von Dauergrünland und eine Bewirtschaftung von mindestens 5 Prozent der Ackerflächen mit besonderem Umweltnutzen (Ökologische Vorrangflächen). Hierfür wird eine Pauschale von 30 Prozent der Direktzahlungen gewährt (für Deutschland ca. 87 Euro je Hektar in 2015). Die Nichteinhaltung der Greening-Bedingungen kann mit bis zu 125 Prozent der Greening-Prämie des landwirtschaftlichen Betriebes sanktioniert werden.
Quelle: https://www.bauernverband.de/43-greening

Tage später kamen wir in dem Landschaftspark Ludwigslust mit einem Mecklenburger in ein angeregtes Gespräch.
Dieser Herr beklagte unter anderem, dass gleich nach der Wende Herrscharen von Landwirten weit aus dem Westen kamen. Aus Profitgier bewirtschaften sie nun ohne Rücksicht auf die Natur große gekaufte oder gepachtete Ackerflächen oft fast bis an den Straßenrand.
Und bei der Viehhaltung sähe es nicht besser aus!
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4 Kommentare
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Kurt Battermann aus Burgdorf | 22.05.2019 | 21:03  
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Romi Romberg aus Berlin | 22.05.2019 | 21:46  
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Reinhold Peisker aus Burgdorf | 22.05.2019 | 22:29  
78.257
Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 23.05.2019 | 07:07  
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