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Wenn es Abend wird in der Weltkulturerbestadt Quedlinburg…

Das Bleiglasfenster vom Festsaal des Rathauses (beleuchtet von außen gesehen) stellt Heinrich den Vogler bei Entgegennahme der Königskrone dar.
…sollten sich ortsfremde Gäste eine Nachtwächterführung nicht entgehen lassen.

Auch wenn wir wenige Stunden vorher erst mit einem Stadtführer rund um den Marktplatz unterwegs waren, wollte ich uns diese Gelegenheit nicht entgehen lassen; denn

Doppelt hält besser!

Im Nachherein stellte ich mit meiner Frau einhellig fest, es war die kurzweiligste und interessanteste Stadtführung unseres Lebens.
Das lag bestimmt nicht nur am Charme von Quedlinburg sondern auch an der Ausstrahlung unseres Nachtwächters ist Lutz-Rainer Schmidt.
Mit freundlicher Genehmigung der Quedlinburg-Tourismus-Marketing GmbH darf ich nicht nur seinen Namen verraten, sondern auch ein paar Schnappschüsse von ihm zeigen.

Im Gegensatz zu unserer Nachtwächterführung vom Januar in Dinkelsbühl zogen wir nicht vorzugsweise von Gasthaus zu Gasthaus, um den Wirten ein Getränk zu entlocken.
Auch ohne einen einzigen Schluck erfuhren wir statt dessen vieles (auch Neues) rund um die „Wiege Deutschlands“.

Für mein Fotografenherz war es auch schön, dass wir 18 Uhr noch in der Dämmerung wieder am Rathaus starteten.

Wohl jede Gruppe wird dabei zu einem tollen Bleiglasfenster geführt (1901 vom Quedlinburger Ferdinand Müller geschaffen). Es befindet sich im Festsaal des Rathauses und stellt Heinrich den Vogler bei Entgegennahme der Königskrone dar. Im Dunkeln erleuchtet wirkte es besonders eindrucksvoll.

Die Führung endete nach 90 Minuten am Fachwerkmuseum Ständerbau. Dieser Hochständerbau in der Wordgasse 3 stammt vermutlich aus der Zeit um 1400 und ist der letzte seiner Art in Deutschland.
Etwa durchgefroren flüchteten wir in den Rittersaal auf dem sogenannten Adelshof in das Restaurant „Le Feu“. Bei einem riesigen Stück Flammkuchen konnte wir so zum Abschluss eines sehr erlebnisreichen Tages noch ein wenig Elsass kosten.“

Dank der Empfehlungen war es uns auch klar, dass wir am nächsten Tag noch einmal indivi-duell in entferntere Stadtteile auf Exkursion gehen; wie zur alten Stadtmauer und in die mittlerweile auch alte „Neustadt“ von Quedlinburg.
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6 Kommentare
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Thomas Ruszkowski aus Essen | 12.03.2019 | 10:17  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 12.03.2019 | 10:18  
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Günther Gramer aus Duisburg | 12.03.2019 | 10:26  
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Romi Romberg aus Berlin | 12.03.2019 | 10:56  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 12.03.2019 | 22:17  
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Renate Schuparra aus Duisburg | 13.03.2019 | 13:07  
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