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Beim „Erlebnispark Teichland“ mit „Slawischer Götterhain“ und Aussichtsturm

Bärenbrücker Höhe mit Aussichtsturm und "Slawischen Götterhein" beim "Erlebnispark Teichland"
 
Peitzer Teiche und Kühltürme der Kraftwerkes Jänschwalde
Da wir keine Enkel haben stand des Erlebnispark eigentlich nicht auf meinem Ausflugspro-gramm.
Doch weil ich sinnlose Anweisungen meines Navi ignorierte führte uns die Suche des Peitzer Festungsturmes auf einem Feldweg zum Freizeitpark an der Bärenbrücker Höhe.
Bei der Bärenbrücker Höhe handelt es sich um eine künstliche Erhebung, die. Diese umfasst ca. 440 Hektar und liegt etwa 30 bis 40 Meter über dem natürlichen Umland. Sie wurde gelungen rekultiviert und damit auch für die Land- und Forstwirtschaft nutzbar gemacht. Heute zeichnet sich der künstliche Höhenzug durch eine große Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt aus. Er wird noch einmal überragt durch einen markanten, nachts beleuchteten, Aussichtsturm.
Wenn schon einmal hier, investierten wir die doch die 2 Euro und quälen uns noch die 272 Stufen zur Aussichtsplattform des 50 Meter-Turms hinauf.
Mit Ausnahme der Blickrichtung zum Kraftwerk Jänschwalde bot sich tatsächlich ein interessanter Ausblick; besonders auf den Erlebnispark mit Irrgarten und Sommerrodelbahn. Für Familien mit Kindern sicher ein tolles Freizeiterlebnis.

Als eine weitere Besonderheit entstand eingebettet in das Gesamtkonzept Freizeitpark ein “Slawischer Götterhain“ direkt vor dem Aussichtsturm auf der Bärenbrücker Höhe.

“Slawischer Götterhain“

Eine Höhe ist immer ein typischer Ort für ein slawisches Heiligtum gewesen
Acht beeindruckende Götter der Slawischen Mythologie und Sagenwelt stehen hier im Rund wie die mystischen Steinreisen von Stonehenge. Vom Gott des Krieges und des Todes bis zur Göttin der Liebe – ein einmaliger Einblick in die slawische Götterwelt.

 Die Idee einen slawischen Götterhain zu gestalten stammt vom Historiker Siegfried Kohlschmidt. Er gestaltete daraus ein einmaliges Projekt, fertigte Entwürfe und Skizzen und übernahm die fachlich-wissenschaftlich Begleitung des Projekts.

Landschaftsarchitekt Thomas Nickel aus Dresden entwickelte diesen Bereich, der den Göttern einen vorzüglichen Rahmen geben gibt. Nach Vorbild der alten slawischen Götterfiguren, die Kupferstiche von 1714 lieferten, dominieren acht überlebensgroße Figuren den Platz. Nun nehmen diese fast vergessenen slawischen Götter haben in der Werkstatt der Gebrüder Fromelius in Cottbus Gestalt angenommen.
Findlinge aus dem Tagebaugelände, Wegeführung, Bäume und Grünflächengestaltung ergänzen gelungen das Areal. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes über die slawische Götterwelt.
Quelle für Erlebnispark Teichland

Zwar fotografierte ich alle Götter, doch nahmen wir uns nicht die Zeit alle Leider nahmen wir uns nicht die Zeit alle Informationstafeln zu lesen. Ganz in unserer Nähe gibt es  eine Stadt Radegast – Ob ihr Name wohl vom „Gott des Krieges“ abgeleitet ist muss ich noch erforschen.

Da die Zeit erst recht nicht mehr für die ca. 13 km lange Tour um drei der zahlreichen Teiche im Umland von Peitz und die Besichtigung der Altstadt und des Eisenhütten- und Fischereimuseum reichte, gibt es viele Gründe wiederzukommen (Hotelgutschein habe ich gestern ersteigert).
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 29.04.2019 | 15:54  
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Werner Szramka aus Lehrte | 29.04.2019 | 16:40  
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