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Peter Bauer gratuliert: Freie Wähler im Kreis Ansbach gründen Nachwuchsorganisation

 

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Freie Wähler im Kreis Ansbach gründen Nachwuchsorganisation

SCHILLINGSFÜRST (ez) – Unter der Schirmherrschaft des Landtagsabgeordneten Dr. Peter Bauergründeten die Freien Wähler im Kreis Ansbach nun eine Nachwuchsorganisation. Die Jungen Freien Wähler (JFW) wollen in einer alternden Gesellschaft für die Interessen der nachwachsenden Generationen eintreten und gleichzeitig für eine bessere Verankerung der Freien Wähler in der Gesellschaft sorgen.
Junge Union, Junge Sozialisten oder Junge Liberale – in allen etablierten Parteien ist der Nachwuchs seit langem fest institutionalisiert. In dieser Woche haben nun auch die Freien Wähler eine Gruppierung für junge Politiker ins Leben gerufen. „Als Peter Bauer mit der Idee einer Kreisgruppe auf mich zukam, da habe ich mich zuerst gefragt was das bringen könnte.“ bekannte Gründungsgeschäftsführer Christian Enz während der Versammlung im Schillingsfürster Hotel Post offen. Doch dann zeigte der Erlanger Landrat Eberhard Irlinger (SPD) ihm die Notwendigkeit auf. „Bei einer Entlassfeier wies er darauf hin, dass wir jungen Leute künftig stärker für unsere Interessen eintreten müssen. Denn die Politik wird sich sonst nur an den Bedürfnissen der stark wachsenden Gruppe älterer Wähler orientieren.“ zitierte Enz. Vor diesem Hintergrund, so der der Gründungsgeschäftsführer, sei es nötig aktiv für Generationengerechtigkeit einzutreten. „Unsere Themen sind nicht Schulpolitik und das Kleben von Wahlplakaten. Es geht darum in allen Bereichen für eine nachhaltige Politik zu sorgen, die uns morgen noch ein gutes Auskommen ermöglicht.“ Wichtigstes Ziel der Jungen Freien Wähler soll es deshalb sein, als Sprachrohr für diejenigen Altersgenossen aufzutreten die aus familiären oder beruflichen Gründen selbst dazu nicht in der Lage sind. Eine Idee, die Anklang fand – weshalb bereits nach einer Vorbereitungszeit von nur acht Wochen die Gründung einer Kreisgruppe umgesetzt werden konnte. Im Beisein des stellvertretenden JFW-Landesvorsitzenden Matthias Penkala und des Bezirksvorsitzenden Patrick Prell wurde dann einstimmig und in geheimer Wahl der erste Kreisvorstand gewählt. Diesem steht künftig der 33-jährige Rothenburger Christian Enz vor, der damit auch dem FW-Kreisvorstand angehört. Unterstützt wird er durch den Weihenzeller Stellvertreter Marco Meier, Schatzmeister Norbert Weger (Unternbibert), Schriftführer Michael Bergler (Dinkelsbühl) sowie die Beisitzer Ramona Konrath (Ansbach) und Susanne Treuheit (Rothenburg).
Zu den ersten Gratulanten zählte Michael Trzybinski. Gemeinsam mit knapp 20 Freien Wählern hatte der Schillingsfürster Ortsvorsitzende die Gründung vor Ort verfolgt – und war mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Wir Schillingsfürster haben die Idee der Freien Wähler in der Region von Anfang an stark geprägt. Auch der Kreisverband wurde hier Gegründet – und so macht es uns stolz, dass sich hier der Kreis nun wieder schließt.“ Trzybinski wünschte den jungen Politikern viel Ausdauer und Elan und sicherte die Unterstützung seines Ortsverbandes bei der weiteren Arbeit zu. Ähnlich sah es Dr. Bauer, der seine Hochachtung vor der effizienten Vorgehensweise in der Gründungsphase ebenso zum Ausdruck brachte wie die Freude darüber, dass der Fortbestand der ortsübergreifenden Freien Wähler nun gesichert scheint. Und, das machte der Landtagsabgeordnete deutlich, es warten schwere Aufgaben auf die Politik in Westmittelfranken. „Schließlich verfolgt die zentralistische Landesregierung die Pläne des Zukunftsrates. Der will den Großraum München mit Steuergeldern weiter stärken – zu Lasten unserer fränkischen Heimat.“ Obwohl, wie Bauer betonte, Franken mit 4,6 Prozent schon jetzt die höchste Arbeitslosenquote aufweist. Probleme sieht Dr. Bauer zudem bei den Beamtenpensionen. „Um trotz europäischer Schuldenkrise einen ausgeglichenen Haushalt auszuweisen, hat die Staatsregierung den von ihr selbst eingerichteten Pensions-Fonds einfach geplündert und danach abgeschafft. Das Geld für die Beamtenversorgung wird schon bald ungefedert die Zukunftsfähigkeit unseres Landes stark einschränken.“ Deshalb, so der Landtagsabgeordnete, sei es wichtig dass gerade jungen Menschen wie die JFW-Aktivisten für eine nachhaltige, ehrliche Politik eintreten. „Denn ihre Generation muss die Fehlentscheidungen von heute bezahlen. Nicht meine.“
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