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Bauer: Unser gemeinsames Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern

Das Foto zeigt: Ulrich Maly, Oberbürgermeiser der Stadt Nürnberg (7. v.l.) sowie folgende Abgeordneten der FREIEN WÄHLER (v.l.): Claudia Jung, Alexander Muthmann, Markus Reichhart, Dr. Hans Jürgen Fahn, Ulrike Müller, Günther Felbinger, Peter Meyer, Hubert Aiwanger, Florian Streibl, Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Bernhard Pohl, Eva Gottstein, Joachim Hanisch, Prof. Dr. Michael Piazolo, Dr. Leopold Herz

FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Gespräch mit Nürnberger OB Dr. Ulrich Maly

Nürnberg (cf) 03.05.2013.
„Stadt und Land dürfen nicht als Gegensatz, sondern müssen im Miteinander gedacht werden.“ Dieser Überzeugung von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly konnte die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion bei ihrem Besuch im Nürnberger Rathaus uneingeschränkt zustimmen. Die Abgeordneten trafen im Rahmen ihrer Frühjahrsklausurtagung mit Maly zu einem Gedankenaustausch zusammen. Zentrale Themen waren die Raumordnungspolitik für Bayern und aktuelle Herausforderungen der Metropolregion Nürnberg. Maly, der seit 25. April sowohl Präsident des Deutschen als auch des Bayerischen Städtetags ist, kritisierte den von der Bayerischen Staatsregierung vorgelegten Entwurf des Landesentwicklungsprogramms LEP als von „geballter Lustlosigkeit getragen“. Raumordnung könne nur funktionieren, wenn das Bild, das man vom Raum habe, auch stimme. Der Entwurf ginge jedoch, was das Verhältnis von Stadt und ländlichen Räumen anbelange, von falschen Voraussetzungen aus.

Alexander Muthmann, stellvertretender Vorsitzender und wirtschaftspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sagte, vor allem das Zentrale-Orte-Konzept müsse dringend überarbeitet „und das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern konkretisiert werden. Eine Nachbesserung dieses LEP-Entwurfs ist ein sinnloses Unterfangen – wir fordern seine komplette Überarbeitung.“ Weiteres Thema: die besonderen Herausforderungen der Metropolregion Nürnberg. Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Frankensprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sprach die hohe Arbeitslosenquote und das Wegbrechen wichtiger Industriezweige in Nürnberg an. Maly entgegnete, durch eine mittlerweile gut funktionierende Allianz der Kommunen, vermehrter Wirtschaftsinvestitionen und dem dezentralen Hochschulausbau könne die Region viele Probleme aus eigener Kraft schultern.

Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger sicherte Maly volle Unterstützung zu: „Die Metropolregion Nürnberg muss stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken. Wir FREIE WÄHLER sind sehr daran interessiert, Franken wirtschaftlich und kulturell weiter zu stärken – und hoffen, unsere Ideen zum Nutzen Frankens bereits in die nächste Staatsregierung erfolgreich einbringen zu können.“
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