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Bauer: „Sorgen und Ängste der Anwohner sind berechtigt und ernst zu nehmen!“

Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Frankensprecher und Fraktionssprecher für ARBEIT und SOZIALES
MdL Bauer setzt sich für Schlauersbacher und Immeldorfer ein.

Ansbach | München (cf) 14.03.2013.
An immer mehr Häusern in Schlauersbach, Immeldorf und Umgebung entstehen große Risse in Wänden, Decken und Böden. Die Dorfbewohner äußerten den Verdacht, dass die Brunnen im nahe gelegenen Wasserschutzgebiet schuld daran sind. Ein Gutachten, welches die Betroffenen in Auftrag gegeben haben und über das bereits in „kontrovers“ auf BR3 berichtet wurde, bestätigt den Verdacht: Weil aus dem Schutzgebiet viel Wasser entnommen wird, hat sich der Grundwasserspiegel gesenkt. Die mögliche Folge: Schäden an den Häusern. Doch die zuständigen Wasserwerke in Ansbach weisen das zurück.
Der Frankensprecher und sozialpolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, war betroffen, als er von den Schäden hörte. Sofort entschloss sich der Landtagsabgeordnete dazu, sich um die Aufklärung dieser Missstände zu kümmern. Aufgrund einer Bürgeranfrage beschloss Dr. Bauer, sich selbst unverzüglich ein Bild von den Schäden zu machen.
„Die Sorgen und Ängste der Anwohner kann ich jetzt gut nachvollziehen. Das ist ein Zustand, über den man nicht einfach hinwegsehen kann“, sagt der Frankensprecher. Denn lange, tiefe Risse in Außen- und Innenwänden, an Decken und Fußböden sind in den beiden Gemeinden keine Seltenheit mehr. „Das habe ich heute mit eigenen Augen gesehen“, so Dr. Bauer. Auf Anfrage Dr. Bauers teilte das Wasserwirtschaftsamt mit, dass aufgrund umfangreicher Un-tersuchungen nachteilige Auswirkungen durch die Grundwasserförderung auf Gebäude nicht zu erwarten seien. Außerdem sei bereits ein Bausachverstän-diger mit der Klärung der Schäden an den Häusern beauftragt worden. Auf dessen Ergebnisse wird im Moment noch gewartet.

Die Bürger allerdings fühlen sich von den zuständigen Behörden und vom Landrat im Stich gelassen. Weder das Wasserwirtschaftsamt noch die Stadt-werke oder das Landratsamt nehmen ihre Bedenken ernst. In Gutachten heißt es immer wieder „die Wasserentnahme steht in keinem kausalen Zusammenhang mit den Schäden an den Häusern“. Dr. Bauer wird sich nun um den weiteren Verlauf der Angelegenheiten kümmern. Er fordert gründlichere Untersuchungen des Falls, wird bei den Stadtwerken Ansbach weitere Informationen zum Stand der Bearbeitung einholen und das zuständige Ministerium auf die Missstände aufmerksam machen.
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