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Bauer: Längere Wartezeiten auf den Rettungswagen bedeuten eine unzumutbare Gefahr für die Notfallpatienten

Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Frankensprecher und Fraktionssprecher der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion für ARBEIT und SOZIALES
Ansbach | München (cf) 13.03.2013.

Nach jahrelanger Hinhaltetaktik durch die Regierungsparteien wurde endlich – auf Drängen vor allem seitens der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion – die Stationierung eines Rettungshubschraubers in Dinkelsbühl von den zuständigen Gremien beschlossen.

Doch nun wird nahezu zeitgleich die Einsatzzeit für Krankenfahrten in Stadt und Landkreis Ansbach künftig um 55,5 Stunden gekürzt. Die Krankenkassen weigern sich nämlich, die vorgesehenen 364 Stunden pro Woche weiterhin in vollem Umfang zu finanzieren. „Liegt da nicht der Verdacht nahe, dass die entstehenden Mehrkosten der Luftrettung bei der Bodenrettung durch Sparprogramme kom-pensiert werden sollen?“, befürchtet der Frankensprecher und sozialpolitische Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Dr. Peter Bauer. Das wäre ein verhängnisvoller Zusammenhang, denn das würde bedeuten, dass zukünftig die Hilfsfrist der Rettungswagen von 12 bis maximal 15 Minuten im ländlichen Raum nicht mehr eingehalten werden kann! Doch gerade bei Schlaganfall- oder Herzkreislaufpatienten kommt es auf jede Minute an. „Das ist mit dem Grundgesetz, das gleichwertige Lebensverhältnisse im Land fordert, nicht vereinbar. Die Staatsregierung hat sich nach Seehofers Fehlentscheidung, der dem ohnehin sehr gut versorgten Augsburg einen Hubschrauber versprach, nicht mehr um die Finanzierung in Westmittelfranken gekümmert. Man lässt alles treiben, bis es nicht mehr geht. Und dann muss die Bevölkerung darunter leiden. Es kann nicht sein, dass die Gesundheit der Westmittelfranken/Nordschwaben weniger wert ist, als die der Menschen in anderen Teilen Bayerns.“, so der Landtagsabgeordnete abschließend.
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