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Bauer: Kliniken müssen nachhaltig unterstützt werden!

Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Frankensprecher und Fraktionssprecher für ARBEIT und SOZIALES der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Bayern
München | Sachsen b. Ansbach (cf) 19.04.2013.
Anfang letzter Woche protestierten Mitarbeiter von insgesamt 33 Kliniken aus Mittelfranken gegen die derzeitige „Rotstift-Politik“. „Diese Proteste sind berechtigt“, sagt MdL Dr. Peter Bauer, Frankensprecher der FREIEN WÄHLER.
Das aktuelle Gesundheitssystem ist immer weniger in der Lage, die wohnort- und patientennahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen, die medizinische Versorgung – gerade in ländlichen Regionen – aufrechtzuerhalten und die Versorgungsqualität zu gewährleisten. "Die Finanzspritze der Bundesregierung von rund 880 Millionen Euro über zwei Jahre ist zwar ein Anfang, reicht aber bei weitem nicht aus" so der Fraktionssprecher für SOZIALES, Bauer, weiter . Das Grundübel, nämlich die unsozialen Fallpauschalen, werden nicht beseitigt! Des Weiteren führt die Dualität zwischen GKV und PKV zu enormen Verwerfungen im gesamten Gesundheitswesen. In beiden Systemen steigen die Beiträge enorm an, der Leistungsumfang nimmt jedoch ab. Zugleich sind die Ärzte mit nahezu unüberschaubaren bürokratischen Vorgaben konfrontiert. Die FREIEN WÄHLER fordern ein neues Gesundheitssystem, das den sozialen Ausgleich sicherstellt und die bewährten Regelungen der privaten Krankenversicherungen in ein Gesamtsystem aufnimmt: die „Soziale Gesundheitsversicherung“. Die FREIEN WÄHLER wollen ein soziales und solide finanziertes Krankenversicherungssystem, in das alle Bürger ihrem jeweiligen Einkommen entsprechend einzahlen. Im Gegenzug erhalten die Bürger daraus alle medizinisch erforderlichen Leistungen. Das System soll in seiner Struktur transparent gestaltet und von überflüssiger Bürokratie befreit sein. Es widmet sich künftig intensiver den Bedürfnissen der Versicherten, der Leistungserbringer sowie der Versicherungen. Die Ärzte werden von Bürokratie spürbar entlastet und leistungsgerecht honoriert – und können sich wieder mehr Zeit für ihre Patienten nehmen.
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