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Bauer: „Dauerlärm macht Menschen krank!“

Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Fraktionssprecher für ARBEIT und SOZIALES und FRANKENSPRECHER
München | Sachsen b. Ansbach (cf). 26.05.2013
Am Donnerstag, 23. Mai 2013, kamen Mitglieder des Umweltausschusses des Bayerischen Landtags nach Wicklesgreuth. Auch die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden und lärmgeplagte Bürger wurden von MdL Dr. Peter Bauer dazu eingeladen. Bei einem öffentlichen Ortstermin hat sich der Abgeordnete und weitere Bürger einen persönlichen Eindruck vom dort herrschenden Hubschrauberlärm gebildet.
Bei dem Ortstermin wurde unter anderem darüber diskutiert, wie weit andau-ernder Fluglärm die Bevölkerung beeinträchtigt und wie der Freistaat Bayern seine Bürger vor Dauerlärm besser schützen kann. Anlass für den Ortstermin ist die eingereichte Petition des Herrn Werner Kopper. Ein Wicklesgreuther Bürger ist schon seit langem vom dort herrschenden Hubschrauberlärm geplagt. Sein Haus, das auch der Treffpunkt für die Ortsbesichtigung des Ausschusses ist, liegt genau in der Flugschneiße der Hubschrauber, die in Katterbach starten und landen.
„Ich bin davon überzeugt, und unzählige Fachgutachten belegen dies eindrucksvoll, dass andauernder Lärm Menschen krank macht. Deshalb ist es höchste Zeit, dass sich der Umweltausschuss des Bayerischen Landtags endlich mit den Problemen, die durch die Hubschrauberflüge in Katterbach verursacht werden, befasst“, sagt MdL Dr. Peter Bauer. Er selbst hatte den Ortstermin im Umweltausschuss druchgesetzt und wird sich dabei für die Anliegen der lärmgeplagten Anwohner einsetzen. „Es ist Pflicht des Staates, seine Bürger vor jeglichem Lärm zu schützen. Es ist überhaupt nicht zu begründen, dass beim Lärmschutz mit zweierlei Maß gemessen wird. Im Umfeld ziviler Flughäfen werden strenge Schutzmaßnahmen verlangt, für Militäreinrichtungen gelten nicht die gleichen Maßstäbe. Der Landtag muss hier dringend Wege zur Gleichbehandlung finden und den Lärmschutz für die Bevölkerung sicherstellen“, so der Frankensprecher weiter.
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