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Bauer: Das Grundübel für die roten Zahlen in den Kliniken ist eine jahrelang verfehlte Gesundheitspolitik

Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, Frankensprecher und Fraktionssprecher für ARBEIT und SOZIALES
Ansbach | München (cf) 14.03.2013.

Vollstes Verständnis für den Hilferuf der mittelfränkischen Kliniken zeigt der Sozialpolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion Dr. Peter Bauer.
Nach unzähligen großen „Gesundheitsreformen“ und zusätzlich Hunderten von neuen Verordnungen, die der Gesetzgeber in den letzten Jahrzehnten erlassen hat, ist unser Gesundheitssystem „austherapiert“ und nicht mehr zu retten, beklagt der Frankensprecher.
Bauer: „Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Durch meine eigene langjährige Praxiserfahrung als Mediziner sind mir die Probleme im Gesundheitssystem tagtäglich begegnet und ich weiß daher genau, wovon ich spreche.“
Im Krankenhausbereich sind das Grundübel die vereinbarten Fallpauschalen, die zu niedrig sind. Sie berücksichtigen weder die Lohnsteigerungen des Krankenhauspersonals noch die allgemein gestiegenen Kosten, z.B. für Energie, geschweige denn den Fortschritt in der Medizin. Es reicht nicht mehr, an Stellschrauben des Gesundheitssystems zu drehen und mal hier mal da die Mittel zu verschieben. Die Lösung der Probleme kann nur eine völlige Neuordnung des Gesund-heitssystems sein, wie es die FREIEN WÄHLER in ihrem Konzept der „Sozialen Gesundheitsversicherung“ schon lange fordern. „Für dieses Ziel werde ich mich mit aller Kraft auch künftig einsetzen“, so der Abgeordnete abschließend, „denn ich bin davon überzeugt, dass nur mit dieser grundlegenden Reform unser Gesundheitssystem auf lange Sicht ein sicheres und tragfähiges Fundament erhält.“
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