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Wissenswertes zum Thema Geschirrspüler

   

Bauformen

Der überwiegende Teil aller am Markt angebotenen Geschirrspülmaschinen sind Einbaugeräte. Darüber hinaus gibt es freistehende, unterbaufähige Maschinen sowie Standgeräte. 

Anzahl Maßgedecke

Üblicherweise sind Geschirrspüler für zwölf Maßgedecke ausgelegt. Abweichend gibt es auch Geräte für vier, sechs, acht, neun, zehn, 13 oder 14 Gedecke.

Anzahl Programme

Weit über 50 Prozent aller Geschirrspülmaschinen sind mit fünf Programmen ausgestattet, weitere rund 30 Prozent haben drei oder vier Programme. Etwa 15 Prozent teilen sich die Anzahl von sechs oder sieben Programmen. Einige Ausnahmen arbeiten mit bis zu zwölf Programmen.

Breite / Höhe / Tiefe

Über 90 Prozent aller Geschirrspülmaschinen sind rund 45 (davon knapp ein Viertel) oder 60 (davon über drei Viertel) cm breit, zwischen 80 und 95 cm hoch und 55 bis 60 cm tief.

Gewicht

Spülmaschinen wiegen je nach Ausführung zwischen 20 und 80 Kilogramm. Bei den Standardgeräten (rund 85 cm hoch, je 60 cm breit und tief) kann man in der Regel von einem Gewicht von 40 bis 60 kg ausgehen. Angesichts dieser Maße (zuzüglich des Geschirrguts) und der Vibrationen ist davon abzuraten, eine Spülmaschine nicht auf festem Boden abzustellen.

Energieklassen

Mit wenigen Ausnahmen erreichen über 90 Prozent aller Maschinen die Energieklasse A. Nur wenige Modelle müssen sich mit der Energieklasse B oder gar C begnügen. In der Regel ist diese schlechtere Einstufung darauf zurückzuführen, dass das Gerät in den Ausmaßen deutlich von der Durchschnittsgröße abweicht. Eine Spülmaschine, die statt zwölf nur sechs Maßgedecke in einem Waschgang leistet, benötigt mehr als die Hälfte Wasser und Strom. Andererseits: Wer im Single- oder Zweipersonenhaushalt die Spülmaschine seltener ganz befüllen kann, für den macht eine kleinere Maschine durchaus Sinn, denn nominal sind die Verbrauchswerte geringer.

Wenn das Geschirr erst tagelang auf den Spülvorgang warten muss und die Speisereste dabei gründlich eintrocknen, wird wieder erheblich mehr Energie für zusätzliche Waschphasen oder sogar Waschdurchgänge benötigt. Ebenso verbraucht das Vorab-spülen per Hand deutlich mehr Energie, auch wenn es bei einigen Verschmutzungen vielleicht unabdingbar ist. Bei etwaigen Geschirrspüler Reparaturen Berlin sind diese Infos mitanzugeben-

Energieverbrauch pro Spülgang

Der Energieverbrauch pro Spülgang ist ein nominaler Durchschnittswert, der es ermöglicht, die Geräte unterschiedlicher Hersteller miteinander zu vergleichen. Ob die Herstellerangaben der Wahrheit entsprechen, lässt sich in der Regel in Vergleichstests einschlägiger Fachzeitungen erfahren. Sicher macht es dabei wenig Sinn, auf minimale Unterschiede der Angaben zu achten, auch wenn sich der Verbrauch bei täglicher Nutzung summiert. Ein überwiegender Teil der angebotenen Spülmaschinen verbraucht etwas über eine Kilowattstunde Strom pro Spülgang.

Die Verbrauchswerte variieren zwischen 0,5 und 1,5 kWh, wobei dafür auch die Kapazität verantwortlich ist. Üblich sind eine Kilowattstunde bei Geräten für zwölf Maßgedecke (rund 60 cm breit) und 0,8 kWh bei Geschirrspülmaschinen für acht Maßgedecke (rund 45 cm Gehäusebreite). Kleinere Geräte verbrauchen weniger Strom, allerdings mehr im Verhältnis zur Geschirrmenge. Immerhin divergieren die Verbrauchswerte ausgehend vom Mittelwert um rund 50 Prozent. Einsparungen sind also möglich.

Wasserverbrauch pro Spülgang

Der Wasserverbrauch ist erstaunlicherweise deutlich weniger von der Kapazität abhängig, was zum Teil daran liegt, dass schmalere Geräte oftmals auch technisch weniger ausgefeilt sind. Häufig sind der Verbrauch von 14l bis 16l pro Waschgang bei Standardgeräten und zwölf oder 13 Liter bei Spülern mit einer Breite von 45 cm.

Geräuschpegel

Die Geräuschentwicklung beim Waschvorgang einer Spülmaschine wird häufig beim Kauf unterbewertet. Immerhin unterscheiden sich die Betriebsgeräusche unterschiedlicher Geräte zum Teil erheblich und liegen zwischen 40 und 55 dB(A). Wenn man davon ausgeht, dass die Erhöhung des Schalldrucks um 3 dB(A) bereits die Verdoppelung des Schalldrucks bedeutet, sind die Unterschiede beträchtlich. Laut nicht wissenschaftlicher Darstellung geht man allgemein davon aus, dass die Erhöhung um 10 dB(A) als doppelte Lautstärke empfunden wird. Die Schallintensität (Schallenergie) verdoppelt sich bereits bei 6 dB(A). Wenn man die Betriebsgeräusche der Geschirrspüler mit anderen Geräuschen vergleicht, wird schnell deutlich, wie eklatant der Unterschied zwischen zwei unterschiedlich lauten Geräten sein kann.

Ab 40 dB(A) sind bewiesenermaßen Lern- und Konzentrationsstörungen möglich. 45 dB(A) beträgt in der Regel der Schalldruck üblicher Wohngeräusche wie Radio oder Unterhaltung aus einer Entfernung von ca. fünf Metern. Kühlschränke erzeugen einen Geräuschpegel, der in einer Meter Entfernung rund 50 dB(A) betragen kann. Ein zehn Meter entfernter Staubsauger produziert meist immer noch 55 dB(A). Ähnliche Werte würde auch eine normale Unterhaltung in Zimmerlautstärke erreichen.

Gehäusefarben

Nachdem jahrzehntelang fast alle Haushaltsgroßgeräte mit einem weißen Gehäuse glänzten, ist seit einigen Jahren sozusagen Farbe in die Küche gekommen. Abgesehen von der Möglichkeit, das Frontdekor der Küche zu übernehmen, gibt es mittlerweile auch Alternativen zu Weiß. Sehr verbreitet hat sich bei Großgeräten die Edelstahloptik mit zahlreichen Abwandlungen, die auch in professionellen Küchen angesagt ist. Auch Schwarz und diverse Brauntöne sind zu haben.

Features

Zu den Features gehören neben diversen Programmen auch besondere Ausstattungsmerkmale. Generell haben Features drei Funktionen: Sie dienen der Sicherheit, dem Komfort und/oder zur Unterscheidung von anderen Geräten. Als Besonderheiten wären zum Beispiel besonders leise Geräte (Betriebsgeräusche unter 45 dB(A)), Antibak (Abtötung der Bakterien zu 99 Prozent), Multi-Tab- oder 3in1-Taste (bei der Verwendung von kombinierten Reinigertabs wird hier die Integration in die Reinigungsphasen verbessert), Halbe Beladung (Reduzierung der Verbrauchswerte bei halber Beladung), Glasprogramme (eine niedrigere Wassertemperatur vermeidet, dass die Gläser milchig werden), Blitzprogramme (wenn direkt nach der Nutzung das Geschirr in die Maschine kommt; zum Beispiel sinnvoll nach Familienfeiern und Partys), Timer bzw. Startzeitvorwahl, Restlaufanzeige, verstellbare Körbe usw. zu nennen. Jenseits dieser sichtbaren Features preisen einige Hersteller auch technische Besonderheiten an, wie etwa Wechselspül-Technik, elektronische Salznachfüllung oder Regenerier-Elektronik.

Hersteller und Modellserien

Weit über 30 Hersteller offerieren Modelle oder gleich ganze Modellserien im Bereich der Geschirrspülmaschinen. Einige dieser Hersteller bieten nur wenige Produkte an, jedoch stehen bei AEG, Bauknecht, Bosch, Küppersbusch, Miele, Neff und Siemens bzw. Siemens-Elektr jeweils mindestens 25 Produkte oder Produktvarianten im Programm, wobei allein Bosch auf rund 150 Angebote kommt. Unterhalb von 300 Euro ist der Markt begrenzt auf weniger als 50 Produkte. Das breiteste Angebot bewegt sich im Bereich zwischen 300 und 900 Euro, wobei hier der Schwerpunkt bei knapp 500 Euro liegt. Noch einmal knapp 50 Geräte liegen jenseits von 900 Euro und sind teilweise schon dem professionellen Bereich vorbehalten.

Auf die Höhe des Anschaffungspreises wirken sich vor allem der Geräuschpegel bei Betrieb und Anzahl und Art der Programme aus. Wer wenig Wert auf die Lärmbelästigung legen kann, weil die Küche anderweitig kaum genutzt wird, erhält für rund 300 bis 400 Euro bereits eine Spülmaschine mit einer ausreichend umfangreichen Ausstattung. Sollen die Kinder während des Spülvorgangs ihre Hausaufgaben machen oder übertragen sich die Geräusche etwa durch Holzböden auf Nachbarräume, so ist nach einer Spülmaschine zu suchen, deren Betriebsgeräusche unterhalb von 45 dB(A) liegen. Hierfür sind dann bereits 600 und mehr Euro anzulegen.
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