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Der letzte Novembertag

Er wird Andreas genannt.Der heilige Andreas,der Bruder von Petrus,war der erste Apostel von Jesus.Er starb den Märtyrertod an einem schräg gestellten Kreuz,das danach den Namen" Andreaskreuz"erhielt.Für die Bauern war der Andreastag der Beginn der Winterzeit und ein wichtiger Lostag.Die dem Andreastag vorhergehende Nacht ist eine Losnacht oder Übergangsnacht,in der junge Mädchen die Liebesorakel befragten und alles über ihren Zukünftigen wissen wollten.Dazu gehörte zum Beispiel das Bleigießen,das Töpfeheben und Schuhwerfen,das Holzscheiteziehen,das Baum schütteln,das Horchgehen bei den Nachbarn oder das Zettelschreiben.Ein überlieferter Spruch wird von den jungen,heiratswilligen Mädchen in einigen Gegenden unseres Landes auch noch heute verwendet.Auch das Andreaskreuz ist bis heute erhalten und steht vor Bahnübergängen als Warnkreuz.Kennt man die Herkunft dieses Kreuzes,kann man nachvollziehen, warum es gerade vor Bahnübergängen steht,soll es doch vor der tödlichen Gefahr eines Zusmmenstosses mit einem Zug warnen.
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Weiterveröffentlichungen:

Osterländer Volkszeitung | Erschienen am 01.12.2012
1 Kommentar
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CHRISTINE Stapf aus Amöneburg | 26.11.2012 | 19:56  
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