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Ehec-Erreger: Erste Verdachtsfälle in MV

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Rostock: In Mecklenburg-Vorpommern gibt es bislang vier Verdachtsfälle von Darminfektionen mit dem gefährlichen Ehec-Erreger. Die möglicherweise Infizierten würden derzeit am
Uni-Klinikum in Rostock betreut und behandelt, teilte eine Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales am Sonntag in Rostock mit. In Greifswald seien bislang noch keine verdächtigen Erkrankungen aufgetreten, hieß es.

In den anderen norddeutschen Bundesländern registrierten die
Gesundheitsbehörden bereits eine ungewöhnliche Häufung schwerer
EHEC-Darminfektionen. Bis Sonntag wurden in Niedersachsen, Hamburg,
Bremen und Schleswig-Holstein mindestens 70 Fälle gezählt. Nach wie
vor suchen die Behörden den Auslöser für die Infektionen.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde warnte, Ehec-Infektionen könnten
durchaus auch ohne Beschwerden verlaufen und somit unerkannt
bleiben. Die Mehrzahl der erkannten Erkrankungen trete als
unblutiger, meistens wässriger Durchfall in Erscheinung.
Begleitsymptome seien Übelkeit, Erbrechen und zunehmende
Bauchschmerzen, seltener Fieber. Bei 10 bis 20 Prozent der
Erkrankten verlaufe die Infektion hingegen schwer. Es handle sich
dann um eine blutige Darmentzündung mit krampfartigen
Bauchschmerzen, blutigem Stuhl und teilweise Fieber bis hin zu
Nierenversagen oder tödlichem Ausgang.
Lesen Sie mehr zum Thema in der Montagsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.
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