Jedermänner auf großer Radtour

Gutgelaunt und mit geputzten Fahrrädern trafen sich 17 Jedermänner an einem Samstag im August am Ronnenberger Bahnhof und fuhren mit dem Zug bis Ehlershausen. Wie jedes Jahr plante unsere Jedermänner-Sportgruppe auch in diesem Jahr wieder eine 2-Tages-Radtour. Ein Planungsteam erklärte sich im Frühjahr bereit, eine Route mit Hotel und Übernachtung auszusuchen und die Route vorher auch einige Male abzufahren.
Und dann ging es los. Wir erwarteten die heißesten Tage des Jahres. Wir fuhren auf den Rädern entlang der niedersächsischen Spargelstraße. Nach einigen Kilometern gab es erst einmal ein rustikales Frühstück in einer Bäckerei mit Außenplätzen. Da wurden belegte Brötchen und Kuchen verspeist. Sogar ein Fischwagen war in der Nähe und bot frische Matjes-Brötchen an, ein Genuss! Vorbei an Wiesen und Wäldern radelten wir auf tollen Radwegen an die Spreewaldseen und rasteten am Irenensee im Naturfreundehaus Grafhorn. Wer wollte, konnte auch eine Kleinigkeit essen. Wir umrundeten einmal den Irenensee, bevor wir weiterfuhren Richtung Hämelerwald. Nachdem wir dann 50 km auf dem Tacho hatten, waren wir zwar erschöpft, verschwitzt und sehr durstig, aber fröhlich in unserem Hotel angekommen, wo wir schon erwartet wurden. Frisch geduscht begann der Abend mit dem Essen à la carte und endete mit dem geselligen Beisammensein, das wie immer wieder sehr schön war.
Der nächste Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück. Danach gab es kein Pardon. Trotz der großen Hitze von ca. 35 ° (es war der heißeste Tag des Sommers) ging es wieder auf die Räder. Die erste wohlverdiente Pause machten wir im Gutshof Rethmar. Da zischte die Apfelschorle nur so. Bier hätte ja besser geschmeckt, hätte uns aber wahrscheinlich wegen der Temperaturen gleich umgehauen. Als unser Organisations-Team „aufsitzen, es geht weiter“ anordnete, rollten wir mit unseren Zweirädern dann weiter Richtung Heimat. Wir fuhren zum Teil am Mittellandkanal entlang, immer wieder kleine Trinkpausen im Schatten einlegend. Zur Mittagszeit machten wir Rast in einem netten Gasthof, aßen einen kleinen Salat, manche auch eine Curry-Wurst, denn nicht nur trinken, auch essen hält ja Leib und Seele zusammen, bevor es durch die Leine-Masch weiter ging nach Arnum. Weil wir uns noch nicht trennen wollten, wurde auch noch gemeinsam Kaffee getrunken. Ein Stück Kuchen oder ein Eis passt ja trotz Hitze immer noch rein. Dann aber ging es Richtung Heimat, nämlich zurück nach Ronnenberg. Völlig erschöpft erreichten wir unser Zuhause und hatten an dem Abend keinen Wunsch mehr.
Alle Teilnehmer waren sich einig, es war wieder eine sehr schöne und gelungene Radtour bei bestem Wetter und mit tollen Teilnehmern.
Ein großes Dankeschön an das Planungsteam, das sich so viel Mühe gemacht
hat. Aber es hat sich gelohnt. (Text: G.H., G.N. und M.S. Bild: G.H.)
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