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Offener Brief an Bürgermeisterin Harms

Während der Jahreshauptversammlung des Sozialverband Ronnenberg (SoVD) wurde vom 2. Vorsitzenden Jürgen Kruse ein offener Brief mit folgendem Inhalt an Bürgermeisterin Harms übergeben:

Offener Brief



Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Harms

Wegen der Schließung der Zweigstelle der Volksbank in Weetzen bittet der Sozialverband Ronnenberg Sie um ihre Unterstützung.

Die Volksbank sagt von sich selbst (O-Ton Internetseite)

"Als Genossenschaftsbank setzen wir auf Regionalität. Wir sind dort zu Hause, wo auch Sie zu Hause sind. Deshalb kennen wir unsere Mitglieder ganz genau und können sie konsequent fördern. Gleichzeitig stärken wir damit unsere gemeinsame Region. Das ist das einfachste Prinzip unseres genossenschaftlichen Geschäftsmodells."

Das alles hat die Volksbank vergessen. Warum sie sich dann noch als Volksbank bezeichnet, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Mit der Schließung der Zweigstelle in Weetzen nimmt sie unseren Mitgliedern die Möglichkeit in ihrem Wohnort unkompliziert an ihr Bargeld zu kommen. Mittlerweile haben viele schon resigniert.

Dass es aber noch nicht einmal einen Geldautomaten im Ort als kleinsten Ersatz geben soll, zeigt, wie sozial dieses Geldinstitut als Genossenschaftsbank denkt und handelt.
Wie sollen Menschen im hohen Lebensalter, die evtl. körperlich eingeschränkt sind, sich mit Bargeld zum Einkaufen usw. auf kurzem Weg versorgen können.

Hier sind die Politik, die sich bisher brav und still verhält, und die Stadt in der Pflicht, ihren Bürgerinnen und Bürgern beizustehen.

Als nächstes wird es die Zweigstelle in Ronnenberg sein die dann dichtgemacht wird.
Der SoVD Ronnenberg wird sich auch an den noch neu zu wählenden Seniorenbeirat wenden, um sich diesem Anliegen anzunehmen.


Mit solidarischen Grüßen


Jürgen Kruse
2.Vorsitzender
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