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Hans-Olaf Henkel unterstützt FREIE WÄHLER gegen Euro-Rettungspolitik

v.l.: Stephan Werhahn, Hubert Aiwanger, Hans-Olaf Henkel
Die FREIEN WÄHLER sind strikt gegen die bisherige Euro-Rettungsschirmpolitik.

Darin bekommen sie Zuspruch von prominenter Seite.

Parteichef Hubert Aiwanger und Stephan Werhahn, designierter Spitzenkandidat für die Bundestagswahl, haben in Berlin gemeinsam mit Hans-Olaf Henkel, Ex-IBM-Manager, Ex-BDI-Präsident und Ex- Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Position bezogen.

Henkel, der für seine vorurteilslosen Analysen bekannt ist, attackierte die Bundesregierung scharf für ihre bisherige Euro-Rettungspolitik: „Für Frau Merkel ist die Eurorettung zum Selbstzweck geworden.“ Dafür sieht er eine auch klare Begründung: „Die Bedingungen für Euro-Rettung haben sich zum Schlechten geändert. Zunächst wurden die Rettungsschirme mit ökonomische Argumenten verteidigt, nun geht es bereits um politische Fragen.“ Bald, so Henkel weiter, würden
Schreckbilder herhalten müssen: „Dann wird die Euro-Rettung mit der Abwendung noch schlimmerer Szenarien begründet.“ Auch die finale Stufe sei absehbar: „Dann heißt es: Wir können uns einen Euro-Ausstieg schlichtweg nicht mehr leisten, sonst sind wir selber pleite!“

Sorgen macht sich Henkel aber nicht nur um die akute Frage der Eurorettung, sondern um die geistige Grundlage Europas: „Diese Währung ist ein Fehlschlag. Sie verfehlt nicht nur die ökonomischen Ziele, sondern auch die politischen. Der Euro spaltet Europa, er stiftet Zwist.“ Der Graben zwischen 17 Euro-Ländern und den zehn anderen werde zudem immer tiefer.

Als Beispiel für die Krise, in die der Euro nach seiner Meinung die EU stürzt, nannte Henkel das deutschfranzösische Verhältnis: „Diese wichtige europäische Achse besteht seit 50 Jahren, und sie ist heute auf einem historischen Tiefpunkt!“

Frankreich werde bald zum „großen Problem“ der Euro-Zone werden: „Schauen sie sich nur an, was Monsieur Hollande macht: Der Mindestlohn in Frankreich ist jetzt fast bei zehn Euro, die Jugendarbeitslosigkeit steigt auf 25 Prozent, und dies beides hängt zusammen.“ Zugleich sei das Renteneintrittsalter von 62 auf 60 Jahre gesenkt worden, während es in Deutschland von 65 auf 67 Jahre angehoben wurde: „Diese Zahlen sprechen doch für sich!“

Mit Blick auf die EU resümiert er: „Wir müssen aufhören, die unterschiedlichen Finanzkulturen in Europa einer Währung anzupassen. Andersherum würde ein Schuh draus werden – die Währungen müssen den jeweiligen Märkten folgen!“

Rückfragen:
Generalsekretär und Bundespressesprecher Steffen Große: 01523 – 37 10 103
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