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FREIE WÄHLER für zügige Umsetzung der Energiewende

v.l. Heinrich Luhr, Hans Tix, Hubert Aiwanger, Torsten Jung und Dieter Rehling vor der Exxon-Anlage

Hubert Aiwanger unterstützt die FREIEN WÄHLER Niedersachen im Landtgswahlkampf – Demoskopie macht dem Spitzenkandidaten Hoffnung

Großenkneten.
Im nordwestlichen Niedersachsen betreibt die Firma Exxonmobil eine Anlage zur Aufbereitung von Erdgas. Jährlich läuft hier soviel Energie durch die komplizierten Rohrsysteme, wie fünf durchschnittliche Kernkraftwerke produzieren.

Hubert Aiwanger, der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, informierte sich auf dem Gelände dieser Anlage am 7. Dezember 2012 aus erster Hand über wichtige Fragen der Energiepolitik und nutzte die Gelegenheit, um sich mit dem Spitzenkandidaten, Torsten Jung, über die nächsten Schritte im Landtagswahlkampf abzustimmen.

Bei seinem Ortstermin ging es Hubert Aiwanger und Torsten Jung um die Umsetzbarkeit der Energiewende in Deutschland.

Nach der Besichtigung der Erdgasaufbereitungsanlage erklärte Aiwanger. „Wenn wir die Atomkraftwerke bald vom Netz nehmen wollen, kommen wir am Erdgas nicht vorbei. Dies ist ein Energieträger, auf den wir in den nächsten Jahrzehnten wohl setzen müssen, und zwar solange, bis brauchbare Kapazitäten in erneuerbaren Energien vorhanden sind.“ Das Ziel müsse es sein, Umweltschäden zu vermeiden und die benötigte Energie CO²-neutral zu produzieren.

Auch über das Fracking, eigentlich Hydraulic Fracturing, ein seit Jahren erbittert umstrittenes Verfahren bei der Erdgasgewinnung, informierte sich Jung und Aiwanger.

Torsten Jung: „Es muss absolut gewährleistet sein, dass die unterirdische Schicht, die das Grundwasser führt, durch das die Menschen einer Region versorgt werden, durch nichts beeinträchtigt wird.“ Die Kritik der niedersächsischen FREIEN WÄHLER bezieht sich vor allem auf die Tatsache, daß für das Fracking nach wie vor Chemikalien vonnöten sind, die als Umweltgifte wirken. Auf die Ankündigung von Dieter Brüggmann, seinem Gesprächspartner von Exxonmobil, schon in zwei Jahren werde es möglich sein, ohne giftige Rückstände zu fracken, antwortet Spitzenkandidat Torsten Jung: „Die Menschen gehen vor. Auch wenn ein möglicher Gifteintrag erst nach Generationen spürbar würde, könnten wir das Fracken nicht mittragen. Hier müssen die Erzeuger, muss Exxonmobil völlige Klarheit herstellen.“

Erfreut zeigt sich der niedersächsische Spitzenkandidat über die neuen Zahlen aus der Demoskopie.

Laut FORSA fänden es 32 Prozent unter 1.000 Befragten in Niedersachsen begrüßenswert, wenn die FREIEN WÄHLER nach der Wahl vom 20. Januar 2013 eine Fraktion im Landtag von Hannover bilden könnten, 25 Prozent könnten sich vorstellen, ihnen ihre Stimme zu geben. Jung bleibt jedoch trotz der guten Zahlen gelassen: „Uns ist klar, dass sich in den Zahlen auch der allgemeine Unmut der Bürger mit der Regierung spiegelt. Klar ist aber auch, dass wir möglichst viele Unzufriedene im bürgerlichen Lager für die FREIEN WÄHLER begeistern und sie als Wahlstimme gewinnen wollen.“
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Torsten Jung aus Ronnenberg | 09.12.2012 | 12:49  
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