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Betreuungsgeld stoppen und Kita-Ausbau verstärken

Zum Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Betreuungsplatz erklärt Adolf Bauer, Landesvorsitzender des Sozialverbands Deutschland (SoVD) in Niedersachsen:
Aktuelle Umfragen und Untersuchungen zeigen klar auf, wie sehr das Betreuungsgeld floppt. Wenn trotz umfangreicher Werbemaßnahmen kaum jemand die sogenannte „Herdprämie“ will, muss die Politik daraus ihre Schlüsse ziehen. Besser wäre es, die für das Betreuungsgeld vorgesehenen Mittel in den Ausbau öffentlicher Betreuungsangebote zu investieren. Denn der Kita-Besuch bietet gute Bildungschancen. Insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund können von frühkindlicher Sprachförderung profitieren, wenn die qualitativen Rahmenbedingungen stimmen. Deshalb warnt der SoVD vor einem Ausbau der Betreuungsangebote zulasten der Betreuungsqualität. Sie erfordert gut ausgebildetes Fachpersonal. Und das gibt es nicht zum Nulltarif.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 30.07.2013 | 17:07  
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