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„Albern und unnötig!“ SoVD kritisiert Auftritt der Linken bei Umfairteilen

Pressemitteilung
29. September 2012
Hannover. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die parteipolitische Politisierung einer als Bündnisveranstaltung geplanten Kundgebung im Rahmen der „Umfairteilen“-Aktionen scharf kritisiert. Während der Veranstaltung am Schillerdenkmal in Hannover war entgegen aller Absprachen eine Abordnung der Linken auf der Bühne mit politischem Slapstick aufgetreten – unter ihnen Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende.
Im Vorfeld war sogar die frisch gewählte Vorsitzende eines Wohlfahrtsverbandes, die auch SPD-Bundestagsabgeordnete ist, als Rednerin vom Bündnis abgelehnt worden. SoVD-Landesspressesprecher Matthias Büschking, mit anderen Verbänden im Vorbereitungskreis der Veranstaltung, verweist auf „ganz klare Absprachen, dass bei dieser Kundgebung keine Parteipolitik stattfindet“.
SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer wird deutlich: „Wir können es nicht zulassen, dass eine alberne und unnötige Aktion eine so wichtige Sache wie das Bündnis Umfairteilen parteipolitisch politisiert!“ Als absolut neutraler Verband habe der SoVD von vorneherein klar gemacht, dass er die Aktion nicht begleiten könne, wenn es nicht beim reinen Bündnisgedanken bleibe. „Schade, dass die Linken das Signal ausgesandt haben, dass Ihnen Absprachen egal sind. Die Geister, die man ruft, wird man nicht immer los“, ärgert sich der SoVD-Vorsitzende.
Bauer versteht den Unmut der SPD, die ihren Informationsstand vorzeitig abbaute. Sein Pressesprecher Büschking habe noch versucht, durch einen Umbau des Programms zumindest Waffengleichheit zu organisieren, was leider nicht mehr machbar gewesen sei. „Wir bedauern das sehr. Es muss sichergestellt werden, dass so etwas nie wieder passiert.“
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.10.2012 | 16:38  
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