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Repair Cafe zum ersten Mal in Linderte in der Heimatstube, Holtenser Straße am 10. März 2018

Ronnenberg OT Linderte: Heimatstube des Historischen Verein Linderte e.V. | Nach dem erfolgreichen Start des Ronnenberger Repair-Cafés in Empelde wollen die dort Aktiven ihre Unterstützung gerne auch in den anderen Stadtteilen anbieten.
Dafür bietet sich die Heimatstube in Linderte an, denn auch in der dortigen Ausstellung kann man ältere Geräte sehen, die nicht sofort entsorgt wurden, nur weil sie defekt waren oder nicht mehr benötigt wurden.
In den bisherigen drei Repair-Cafés kamen häufig Besitzer von alten Geräten von denen man sich nicht trennen wollte, aber bei einem Defekt oder einer Fehlfunktion auch nicht allein weiter kam.
Je nach Andrang stehen dort am 10. März 2018 zwischen 14:00 und 17:00 Uhr vier bis sechs Arbeitsplätze zur Verfügung. Man findet dort Spezialisten aus den Bereichen Elektro-Kleingeräte, Spielzeug, wie auch z.B. die Modelleisenbahn, mechanische und elektrische alte Uhren oder ähnliche Möbelteile. Auch Kleinigkeiten am Fahrrad können bei trockenem Wetter gemeinsam untersucht und meist auch behoben werden.
Auch wer nichts zu reparieren hat ist gerne zu einem Gedankenaustausch rund um das Thema eines Repair-Cafés gesehen. Für den geselligen Teil wird von der Heimatstube-Linderte Kaffee oder Tee mit Kuchen angeboten.
Rückfragen und Hinweise zu diesem Thema gerne an:
Birgit Hildebrand, Telefon: 05109 3807 oder email unter info@heimatstube-linderte.de
Uwe Buntrock, Telefon: 05 11 37 46 79 56 oder email unter uwe.buntrock@gruene-ronnenberg.de

Hintergrundinformationen:
Die westliche Gesellschaft ist auf Konsum ausgerichtet. Wir kaufen immer mehr und werfen entsprechend auch immer mehr weg. Die Nutzungsdauer unserer Güter wird immer kürzer. Sobald diese irgendwelche Mängel aufweisen – ein Stuhl mit wackelndem Bein, ein CD-Spieler mit defekter Klappe, ein Wollpullover mit Loch am Ellbogen – werfen viele sie weg und kaufen ein neues Produkt.
In 2009 wurde die Idee der Repair-Cafés in Amsterdam geboren. Heute gibt es in Niedersachsen ca. 30 dieser Cafés.
Der Grundgedanke ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist nicht daran gedacht, dass man dort defekte Geräte abgibt und später repariert wieder abholt. Vielmehr stehen dort geübte und erfahrene Helfer zur Verfügung, mit den Besitzern defekter Dinge eine mögliche Reparatur gemeinsam durchzuführen.
Dabei soll dem Fachhandwerk keine Arbeit weggenommen werden, denn es kann sich hier nur um relativ einfache Reparaturen handeln, oder aber im Einzelfall auch eine Feststellung, doch zu einer Reparatur¬werkstatt zugehen.
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