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Der SoVD Ronnenberg taufte die SoVD-Ente in der Donau

unser Gruppenbild
  Der SoVD OV Ronnenberg war mit dem Reiseunternehmen Baumeister auf der Donau unterwegs. Unser Busfahrer Olaf, der uns auch diesmal wieder sicher und umsichtig chauffierte, holte 37 Mitglieder des SoVD in Ronnenberg ab. Wir fuhren nach Passau, wo das Schiff, die DSC Amethyst, bereits auf uns wartete.
Insgesamt begleiteten uns drei Busse auf dem Landweg bis nach Budapest und auch wieder zurück. Das war ein ganz besonderer Service der Fa. Baumeister, die auch das Schiff gechartert hatte. Es war frisch renoviert, so dass man denken konnte, es war neu. Die Kabinen, mit Badezimmer und Dusche, hatten mehr Stauraum als manche Hotels. Einige von uns hatten noch nie eine Flusskreuzfahrt unternommen und waren nun gespannt, was auf sie zukam. Im Restaurant saßen wir an Sechsertischen. Das Frühstück gab es vom Buffet, während wir mittags und abends die jeweils gewählten Gänge serviert bekamen.
Um 17.00 Uhr legte die Amethyst ab in Richtung Wien. Die erste Nacht an Bord war für einige ganz schön aufregend, denn es rumpelte und polterte mehrfach. Das passierte immer dann, wenn wir in einer Schleuse waren. Waren hier auch noch andere Schiffe, hallten oft die lauten Kommandos der Kapitäne, weil es dann sehr eng wurde. In Wien begleiteten uns auf der Stadtrundfahrt einheimische Reiseleiterinnen. Anschließend erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust und stellten fest, dass man aufgrund der geschichtlichen Vergangenheit und der historischen Bauten von dieser Stadt nur schwärmen kann.
In der Nacht fuhren wir weiter nach Budapest, der ungarischen Hauptstadt. Dort wurden die Stadtrundfahrten geteilt. Erst besuchten wir Pest, das ist der neuere Stadtteil, auf der östlichen Seite der Donau. Hier imponierte vor allem die historische Markthalle. Nachmittags fuhren wir über die berühmte Kettenbrücke nach Buda, dem älteren Stadtteil mit dem Regierungsviertel und dem Dom. Als wir dann um 21.00 Uhr wieder zurückfuhren in Richtung Bratislava, waren alle fasziniert von der eindrucksvollen Beleuchtung der historischen Gebäude und Brücken der Stadt.
In Bratislava, der slowakischen Hauptstadt, war nur ein Stadtrundgang vorgesehen, da die Altstadt nur fußläufig ist. Leider musste dieser ausfallen, weil es anfing zu regnen. Dafür haben wir von der Reling unsere SoVD-Ente zu Wasser gelassen und sie auf den Namen Sovi getauft. An unserer 60 m langen Leine schwamm sie lustig auf der Donau.
Am nächsten Tag besuchten wir mit Weißenkirchen das wohl hübscheste Weindorf und Dürnstein den meistbesuchten Ort der Wachau. Uns schmeckte vor allem der Wein dort vorzüglich.
Während der Zeit an Bord gab es immer ein gutes Unterhaltungsprogramm. Tamas, der ungarische Alleinunterhalter, spielte für uns nicht nur zum Tanz auf, sondern animierte uns zum Mitsingen und Schunkeln, wovon wir reichlich Gebrauch machten. Bei dem obligatorischen Kapitänsdiner stellte uns der Kapitän die Crew des Schiffes vor. Nach dem Abschieds Galadinner gab es noch eine Tombola-Verlosung.
Leider vergingen die sechs Tage viel zu schnell, aber wir haben in dieser kurzen Zeit sehr viel Neues und Interessantes gesehen und erlebt.

Die Fotos sind aufgenommen von Dieter Lehmann, Horst Militz und Hans Mentner
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