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Wettbewerbsseminar der Regionsjugendfeuerwehr in Ronnenberg

Markus Scholz berichtet über das Regelwerk der Wettbewerbe
Ronnenberg: Feuerwehrtechnische Zentrale | Es ist wieder soweit: 2013 ist für Jugendfeuerwehrmitglieder ein so genanntes „Wettbewerbsjahr“, also eines der Jahre, in dem sich Jugendfeuerwehren aus ganz Deutschland von der Stadt- bis zur Bundesebene vergleichen und messen. Zudem wird das diesjährige Bundesfinale der 16 Landesbesten in Stadthagen, also quasi vor der Haustür ausgetragen. Doch damit nicht genug der Wettbewerbe – auch die Leistungsspange, die höchste Auszeichnung in der Jugendfeuerwehr, kann in diesem Jahr wieder absolviert werden.

Grund genug für die Betreuer und Jugendwarte der einzelnen Ortsjugendfeuerwehren, sich fortzubilden und auf den aktuellsten Stand bringen zu lassen. Hierfür ist die Regionsjugendfeuerwehr Hannover zuständig. Daher fand am 02.03. ein ganztägiges Seminar an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ronnenberg statt. 25 Teilnehmer wurden unter der Regie der Fachbereichsleiter Matthias Düsterwald (Ausbildung) und Markus Scholz (Wettbewerbe) von der Regionsjugendfeuerwehr geschult.

Zunächst wurden die theoretischen Grundlagen und deren jugendgerechte Vermittlung thematisiert. Hierbei kam zu einem regen Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Städten und Gemeinden. Als Referent für diesen Teil konnte Lars Hedwig gewonnen werden, der auch als Ausbilder für die Niedersächsische Jugendfeuerwehr tätig ist.

Aber natürlich stand auch die Praxis im Vordergrund. Alle Betreuerinnen und Betreuer waren aufgefordert, die sportlichen Aspekte, die von den Jugendfeuerwehrmitgliedern erwartet werden, einmal selbst zu erleben. Der Witterung angepasst wurde unter der Anleitung von Sportlehrer Matthias Düsterwald zum Aufwärmen Frisbee gespielt, bevor es dann zur Vermittlung der jugendfeuerwehrspezifischen Inhalte kam. Staffellauf und Kugelstoßen werden als sportliche Disziplinen innerhalb der Wettbewerbe gefordert. Hier konnte man sehen, dass die Betreuerinnen und Betreuer wieder in die Kinderrolle schlüpften und alle Leistungsvergleiche begeistert mitmachten.

Aus Sicht der Ausbildenden stellt dies eine der wichtigsten Voraussetzungen dar, um Jugendarbeit zu betreiben. So wurde ein sehr positives Fazit gezogen und alle Teilnehmer kehrten bereichert in ihre Standorte zurück.

Text: Matthias Düsterwald
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