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Eisenbahn Rinteln-Stadthagen punktet doppelt mit Verladestellen und 2 DB-Netzanschlüssen

Warten vor dem Bahnübergang Mindener Straße in Rinteln. Bei der nächsten Gelegenheit muss der Zug die Straße überqueren und die Waggons zurück auf ein anderes Gleis drücken um weitere Waggons anzukoppeln; es entsteht dann ein sogenannter Ganzzug



Von der einstigen Vielzahl an Güterumschlag- und Verladestellen im
DB-Netz ist heute kaum noch etwas übrig geblieben. Für
Logistikunternehmen wird es somit immer schwieriger, für regional
erzeugte oder benötigte Güter einen Bahntransport zu organisieren. Das
betrifft vornehmlich sogenannte Spotverkehre, das sind außerplanmäßig
oder gelegentlich anfallende Transporte, die auf der Schiene
wirtschaftlicher und auch umweltfreundlicher als im häufig überlasteten
Straßennetz abzuwickeln sind. Die Eisenbahn Rinteln-Stadthagen kann
dafür gleich mit mehreren Möglichkeiten aufwarten. So könnte das Gleis
im Rintelner Hafen dafür genutzt werden, die Verladestelle in Nienstädt
oder der Umschlagplatz im Bahnhof Obernkirchen, wo in dieser Woche eine
größere Menge Stammholz aus den umliegenden Waldgebieten verladen wurde.
Hier kommt ein weiterer Vorteil der Strecke ins Spiel: an jedem Endpunkt
gibt es einen sogenannten Infrastrukturanschluss zum DB-Netz. So wurden
diesmal die Holzzüge über Rinteln ins DB-Netz geschickt, da der
Anschluss in Stadthagen noch bis Ende diesen Monats aufgrund Bauarbeiten
im DB-Bereich derzeit nicht nutzbar ist. Der Rintelner Anschluss soll
lt. Auskunft des Geschäftsführers der Bückebergbahn Rinteln-Stadthagen
GmbH Thomas Stübke Anfang um den Jahreswechsel saniert werden; abgängige
Holzschwellen werden durch moderne Betonschwellen ersetzt. Nach
Ausschreibung der mit ca. 30.000 Euro kalkulierten Arbeiten hat den
Zuschlag ein im Landkreis Schaumburg ansässiges Unternehmen erhalten.
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