Anzeige

Reflexa-Werke Albrecht GmbH übernimmt Investitionskostenzuschuss für Kinderkrippe

Rettenbach: Reflexa-Werke-Albrecht GmbH | Rettenbach Der Weg für die geplante betriebsnahe Kindertagesstätte des Vereins zur Förderung der Verein-barkeit von Familie und Beruf im Landkreis Günzburg e.V. (kids & company) ist geebnet. Der Gemeinderat in Rettenbach hat den Bedarf für den Krippenplatz in seiner letzten Sitzung einstimmig anerkannt. Möglich wurde dies durch die Zusicherung der Firma Reflexa-Werke Albrecht GmbH, den einmaligen Investitionskostenzu-schuss für einen Krippenplatz in Höhe von 4000 Euro stellvertretend für die Gemeinde zu übernehmen.
Um die interkommunale Kinderkrippe realisieren zu können, war die Anerkennung des Bedarfs von 24 Krippen-plätzen durch Kommunen im Landkreis Günzburg und durch den Landkreis selbst erforderlich gewesen. Dieses Ziel zu erreichen war nicht einfach, wodurch das Projekt zwischenzeitlich immer mal wieder auf der Kippe stand. 23 Krippenplätze wurden nach und nach anerkannt, den letzten Platz wollte die Gemeinde Rettenbach anerkennen. Ein großes Hindernis auf dem Weg zur Anerkennung des fehlenden Krippenplatzes stellte jedoch die Frage der Finanzierung dar. Die Reflexa-Werke Albrecht GmbH hat sich deshalb bereiterklärt die Startkos-ten für einen Krippenplatz in Höhe von 4000 Euro für die Gemeinde Rettenbach zu übernehmen. Die Erste Bür-germeisterin Sandra Dietrich-Kast freut sich über die im Landkreis einmalige Art der Kooperation: „Das große Engagement der Firma Reflexa-Werke Albrecht GmbH freut mich sehr. Ich bin dem Unternehmen sehr dankbar, dass es auf diese Weise zur Realisierung der interkommunalen Kinderkrippe beiträgt.“ Investitionen für unsere Kinder seien Investitionen in unsere Zukunft. Das sei der richtige Weg, so Dietrich-Kast. Durch die Anerkennung verfügt die Gemeinde nun über den ersten von mehreren Krippenplätzen, die sie ab dem Jahr 2013 – aufgrund des dann gesetzlich zugesicherten Rechts auf einen Krippenplatz – nachweisen muss.
Für Reflexa bietet die finanzielle Unterstützung die Möglichkeit deutlich zu machen, dass man sich über eine der größten Herausforderungen, der Unternehmen in den kommenden Jahren gegenüberstehen, wohl bewusst ist. „Gerade weil auch viele unserer Mitarbeiter die Problematik der Vereinbarkeit von Kind und Beruf selbst erlebt haben, wollten wir unseren Beitrag zu diesem Projekt leisten“ erklärt Miriam Albrecht. Das Unterneh-men sehe in dem Engagement eine Investition, die nicht nur der Gemeinde Rettenbach, sondern dem gesamten Landkreis zugutekommt. Für Stephanie Denzler, 1. Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Landkreis Günzburg e.V., des Trägerverein der geplanten Kindertagesstätte, „ist es keine Selbstverständlichkeit, dass sich ein Unternehmen in dieser Art und Weise engagiert“. Sie freue sich sehr über die für Rettenbach gefundene Lösung und richte ihren Dank an die Reflexa-Werke Albrecht GmbH.
Mit der Zustimmung Rettenbachs kann der Verein nun eine weitere Kommune mit ins Boot holen, die die Idee einer betriebsnahen Kinderbetreuung im Landkreis mitträgt. Der Rückhalt für das Projekt, das aktuell 14 Unter-nehmen, Institutionen und Privatpersonen aus dem nördlichen Landkreis Günzburg mit über 7500 Mitarbeitern finanziell mittragen, hat sich dadurch noch einmal vergrößert. Das Konzept, die Plätze der interkommunalen Kindertagesstätte von Landkreis und Gemeinden anerkennen zu lassen, die Kosten – von den gesetzlichen Förderungen abgesehen – aber vollständig durch private Hand, insbesondere durch Unternehmen, zu finanzieren, ist einzigartig in Bayern. Dietrich-Kast sieht den aktiven Einsatz der Unternehmen für bessere Betreuungsmöglichkeiten als einen weiteren Beweis für die besondere Stellung des Landkreises Günzburg als Familien- und Kinderregion. Aus Sicht von Denzler spreche das Engagement der Unternehmen für die gute Unternehmerkultur im Landkreis und zeige, dass die Firmen in der Region Günzburg die Bedeutung des Zukunftsthemas Bildung und Kinderbetreuung erkannt haben. In den kommenden Monaten könne nun der Förderantrag gestellt, die Grundstücksverhandlungen abgeschlossen und hoffentlich bald mit dem Bau der Kindertagesstätte auf dem Gelände des Legolands Günzburg begonnen werden.

Bildunterschrift: Sandra Dietrich-Kast, Erste Bürgermeisterin von Rettenbach (l.) und Stephanie Denzler, Vorsitzende des Trägervereins der geplanten Kindertagesstätte (r.) freuen sich mit Miriam Albrecht über die gelungene Kooperation.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.