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Jubiläumsradtour der Gymnastiksparte SC Steinhude

Ankunfrt der Radfahrer in der ÖSSM
 
Station der Sinne
Rehburg-Loccum: Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer Winzlar | Anlässlich 30 Jahre Gymnastik im SC Steinhude hatte die Sparte unter der Leitung der Vorsitzenden Inge Mues eine Radtour zur Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer in Winzlar organisiert, mit einer Führung durch die Station und Kaffeepause. Danach sollte auf der Tennisanlage des SC Steinhude der Ausflug mit Grillen und gemütlichem Beisammensein ausklingen. Es wurde ein Unternehmen, bei dem Wettergott und Technik nicht so ganz mitspielten.
Kurz vor dem geplanten Start setzte Nieselregen ein, aber es wurde doch entschieden mit dem Rad zu fahren. Andere machten sich, so auch ich, mit dem Auto auf den Weg. Um kurz nach 14.00 Uhr trafen aber alle ca. 25 Teilnehmer wohlbehalten nach Rad- bzw. Autofahrt in der ÖSSM ein.
Seit 1991 leistet die ÖSSM Naturschutzarbeit am Steinhuder Meer. Der umweltfreundlich sanierte Bauernhof mit Solar- und Photovoltaikanlage, eigener Regenzisterne, Stationsgarten, Bauerngarten bietet seinen Besuchern Informationen über Naturschutz, Ökologie, Methoden des naturnahen Gartenbaus usw. Hier in der Station wird nicht nur in die Natur eingegriffen, sondern sie wird auch sich selbst überlassen. Was wachsen will, darf das.auch finden hier Veranstaltungen für Schulen oder Seminare z.B. über Pilze statt.
Das Gelände überraschte mit einem angelegten Moorbeet zur Demonstration, wie eine hochmoortypische Vegetation aussieht. Wir standen vor einem „Steinhuder Meer“ in Kleinformat mit heimischen Pflanzen und mit Flachwasserzonen. Frösche waren leider nicht zu sehen. Für ein Picknick im Grünen oder zum Grillen lädt das „Schneckenhaus“ ein, umrahmt von Weiden, Rosen und einem bepflanzten Wall. Ein holzbefeuerter Lehmbackofen kommt bei besonderen Anlässen zum Brotbacken zum Einsatz. Totholzhaufen und aufgeschichtete Steine findet man im ganzen Garten verteilt. Sie dienen vielen Tieren wie Igel, Kröten, Eidechsen als Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten. Auch der Zier- und Nutzgarten überraschte. Hier bleiben gemäß des biologischen Gärtnerns auch mal Wildkräuter stehen, die
Nahrung bieten für Schmetterlinge, Hummeln,Bienen. Auch im Stationsgebäude gab es viel zu entdecken und zu erfahren.
Nach einer ausgedehnten Kaffee- und Kuchenpause machten sich die Teilnehmer wieder auf den Weg nach Steinhude. Die Motorisierten hatten dann auch den Auftrag, den Grill anzumachen und alles andere herzurichten, damit die Radfahrer es sich nur noch gemütlich machen brauchten.
So weit der Plan. Aber meistens kommt es anders als man denkt! Auf die Tennisanlage gelangt man durch ein großes Schiebetor, das mit einem Schloss gesichert ist. Dieses Schloss versagte seinen Dienst, es ging nicht auf. Jeder probierte mal und noch mal und schaute dann ratlos in die Runde. Es rührte sich nichts, obwohl es mittags noch funktioniert hatte. Mittlerweile hatte es auch noch angefangen zu regnen. Ein kurzes Telefonat mit dem Vorstand des SCs und das Schloss wurde dann mehr oder weniger aufgebrochen. Man musste doch schleunigst wie versprochen eine heimelige Atmosphäre für die in Kürze eintreffenden nassen Radfahrer schaffen. Das gelang dann zwar nicht mehr in der kurzen Zeit, denn sie trudelten bald darauf auch ein. Aber es wurde noch ein netter Abend bei Gegrilltem, selbstgemachten Salaten und Nachtisch.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 06.09.2013
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