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Tiefe Blicke in die Seele

Theaterstück „Der Kontrabass“ in der Kursana Residenz

Regensburg. „Der Kontrabass“ war noch vor einiger Zeit das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Theatern. Das hintergründig-witzige Werk des berühmten Autors Patrick Süskind aus dem Jahr 1981 hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Am Mittwoch, 11. Oktober, konnten sich die Besucher bei einer Aufführung mit dem Aachener Schauspieler Hajo Mans in der Kursana Residenz Regensburg davon überzeugen.
Im Laufe seines Monologs entpuppt sich die Titelfigur des Stücks als verbitterter, einsamer Stubenhocker und nur mäßig begabter Musiker, der sein Instrument und seinen Beruf aus tiefster Seele verabscheut. Seine große Leidenschaft gilt allein der jungen Mezzosopranistin Sarah. In der Rolle des frustrierten Mannes kann Hajo Mans bereits auf zahlreiche erfolgreiche Aufführungen zurückblicken.„Er lässt tief blicken. In die Seele des Kontrabassisten: ganz tief in dunkle Abgründe und hoch hinauf zu sphärischen Höhen“, schrieb die „Rheinische Post“ nach einem Auftritt. Auch in Regensburg konnte der Künstler sein Publikum überzeugen: Am Ende gab es viel Applaus.
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