Anzeige

Bente Stokke in Recklinghausen

Recklinghausen: Kunsthalle | Die Ausstellung "Bente Stokke - Zeichnen im Raum" ist vom 3. Februar bis 7. April 2013 in der Kunsthalle Recklinghausen, Große-Perdekamp-Straße 25 - 27, 45657 Recklingehausen zu den gewohnten Öffnungszeiten zu sehen.

"Raumgreifende Werke, die eine sehr besondere Materialität aufweisen, sind das Charakteristikum der Künstlerin. Staub ist dabei ihr bevorzugtes Material. Interessanterweise wird der Raum über die Zeichnung entwickelt und erschlossen. Auch das Graphit des Zeichenstiftes und die Kohle des Kohlestiftes sind von vergleichbarer Substanz. Zeichnen ist für sie keine spezifisch künstlerische Technik, sondern eine Haltung und eine Idee, die vor allem körperlich vollzogen wird. Ihr gesamtes Oeuvre ist aus dem Geist der Zeichnung entwickelt. Neben der materiellen Komponente gibt es unverkennbar auch eine räumliche vor allem aber auch zeitliche, die sich im Vorgang des Zeichnens selbst äußert. Zeichnen bei Bente Stokke enthält zugleich ein aktionistisches und mitunter aber auch choreographiches Moment, das sich auf untersciedlichsten Trägern niederschlägt: Papier und Glas, aber auch immateriell als Lichtzeichnung im Raum oder als Sammlung unterschiedlicher Schnüre, Kabel, Fäden," erfahre ich bei der Einladung zur Ausstellungseröffnung.

"Bente Stokke ist mit ihrer Person, mit ihrer Leibhaftigkeit aktiv. Sie ist beispielsweise in einer Performance zu sehen. Die Skulptur, der Raum, und die Zeichnung, das Lineare, sind charakteristisch für ihre Kunst. Die Zeichnung wird mit der Linie, die mit der Hand gezogen ist, die also gesetzt ist, erstellt. Man Ray hat die immaterielle Linie mittels Lichtkunst in die moderne Kunstgeschichte eingeführt. Stakke hat dise Idee in ihren Werken aufgegriffen," berichtet Ferdinand Ullrich bei der Ausstellungseröffnung.

Video, Zeichnung und Bildhauerei gibt es in der Ausstellung zu sehen. Grau, aber nicht trist sind die ausgestellten Werke. Oder doch? Ein wenig gewöhnungsbedürftig sind die Werke, wenn man die Ideen der Künstlerin nicht kennt. Man sollte schon an einer der Führungen teilnehmen, die im Rahmen der Museumspädagogik angeboten werden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.