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Artikel über Ernesto Cardenal in den Zeitungen des Medienhauses Bauer, Marl

Dieses Bild gehört zu meinem Leserbrief

... am 3. März 2020



Der Artikel befindet sich unter den Bildern.

Dem Artikel über Ernesto Cardenal ist einiges hinzuzufügen: Ernesto Cardenal hatte gute Beziehungen zu Recklinghausen und Dorsten. Es gab hier und dort seit 1980 immer wieder Veranstaltungen, an denen er teilgenommen hat. Lesungen und Diskussionen. Zuletzt 2014. Das wird in diesem Bericht nicht erwähnt. Man hätte nur mal im Archiv nachzusehen brauchen. Auch war die Schere eines Redakteurs schnell zur Hand: Es fehlt der Hinweis, dass Anfang Februar 2019 Papst Franziskus die Sanktionen gegen Ernesto Cardenal aufgehoben hat.

Nicht fehlt das im konservativen, dem Sozialismus und Kommunismus abgeneigten Bürgertum gepflegte Klischee vom „idealistischen Dichter“, der – Heinrich Heine winkt herüber – „vom Himmelreich in sozialistischen Kommunen“ „träumte“. Wer gute Ohren hat, kann Heines Spatzen, denen er mit einigen Engeln den Himmel überlassen hat, lachen hören.

Ich habe um 1980 in der Recklinghäuser Stadtbücherei eine Ausstellung von Bildern der Künstlerin Tisa von der Schulenburg organisiert. Sie gehörte zum Widerstandskreis um Claus Schenk Graf von Stauffenberg , der am 20. Juli 1944 Hitler durch eine Bombe töten wollte und wie Tisas Bruder Fritz-Dietlof und ihr Onkel Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg hingerichtet wurde.

Tisa hat bis zu ihrem Tod am 8. Februar 2001 als Ordensschwester Paula in Dorsten gelebt. Sie war mit Ernesto Cardenal befreundet und hat ihn öfters zu öffentlichen Lesungen und Diskussionen eingeladen. Von ihr bekam ich eine Zeichnung mit einem ökologischen Gedicht von Ernesto Cardenal.

Mein Vorschlag: eine Schule in Recklinghausen und eine in Dorsten nach ihm zu benennen.
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