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Durchwachsenes Wochenende für GRG-Sportler bei Internationaler Ruderregatta in Ratzeburg

Wann? 09.06.2012 bis 10.06.2012

Wo? Küchensee, Kurpark, Ratzeburg DEauf Karte anzeigen
Ratzeburg: Küchensee | Gleich vier Sportler der Gießener Rudergesellschaft von 1877 wollten sich der Herausforderung der „53. internationalen Regatta Ratzeburg“ stellen. Leider legten letztlich nur zwei der hoch motivierten Sportler an der Startbrücke an. Marcel Jürgens-Wichmann reiste wegen einer Sehnenverletzung seines Zweierpartners erst gar nicht mit nach Ratzeburg. Und nachdem eine Bronchitis auch Mara Weber vom Wettkampfgeschehen ausgeschlossen hatte, war es an Johannes Birkhan und Julia Ackermann, die Gießener Farben über die 2000m-Strecke zu tragen.

Bereits am Samstagmorgen war der Ratzeburger Küchensee von heftigem Schiebewind dermaßen aufgewühlt, dass erste Schaumkronen die Wellenkämme zierten. Den widrigen Bedingungen zum Trotz, gingen die Teilnehmer des schweren U-23 Männereiners aufs Wasser, um die Plätze für das kleine und das große Finale unter sich auszumachen. Einen der begehrten Plätze im großen Finale konnte sich Johannes Birkhan sichern. Hier blieb er leider hinter den Erwartungen, vor allem den Eigenen, zurück und musste sich mit Platz sechs zufrieden geben.
Auch Julia Ackermann ließ im Vorlauf keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass ihr ein Platz im großen Finale zustand. Wegen des überzeugenden Vorlaufergebnisses war in den Reihen der Zuschauer die Überraschung groß, als Julia im Finale taktisch patzte. Ein zu spät begonnener Endspurt kostete Julia gleich drei Platzierungen, so dass sie das Rennen als Siebte statt als Vierte beendete.

Der Sonntag begann für unsere beiden Einerfahrer ernüchternd. Beide qualifizierten sich mit Platz fünf im Vorlauf nur für das kleine Finale, wo doch der vierte Platz für die Teilnahme am großen Finale gereicht hätte! Mit ordentlicher Wut im Bauch machten beide in ihren Finalläufen dann aber kurzen Prozess. Johannes übernahm nach 500 Metern de Führung von einem startschnellen Gegner aus Dänemark und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab.
In Julias letztem Rennen des Wochenendes, sah die Konkurrenz ab dem ersten Schlag kein Land mehr. Mit fast 13 Sekunden Vorsprung auf die Zweitplazierte ruderte die Gießenerin, sichtlich entspannt durchs Ziel.
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