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Die Integration der Politik in die Realität, gelungen oder gescheitert?

Hier ein Auszug aus einer Definition von Integration:

„…..Bei der Integration geht es darum, dass wir zusammen leben und nicht nebeneinander her....“
„......Gelungene Integration bedeutet, sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen. Sie bedeutet die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses, wie man in der Gesellschaft zusammenlebt.....“

(Quelle: http://www.bmi.bund.de)

Dies ist ein Auszug von der Internetseite des Bundesinnenministeriums zur Erläuterung von Integration.
Hört sich sehr gut an und eine gelungene Integration ist sicherlich ein wichtiges Ziel, das auch die Politik immer wieder gerne formuliert.


Ich frage mich jedoch: Wie soll das gelingen, wenn viele der politisch Verantwortlichen nicht bereit sind, sich in die reale Welt der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu integrieren?

Sie leben nicht zusammen mit ihrer Bevölkerung, sondern leben neben dieser her, in einer eigenen Parallelwelt und verstoßen so schon gegen einen Grundsatz für gelungene Integration.
In ihrer Welt ist alles schön, bunt, alle sind glücklich, zufrieden und wohlhabend. Wie ein Bühnenbild im Theater versuchen sie uns „Normalbürgern“ blühende Landschaften vor die oftmals triste Wirklichkeit zu schieben.

Sie wollen nicht sehen, dass viele Menschen von einem Job allein nicht mehr leben können.

Sie wollen nicht sehen, dass es in unserem Land viele Probleme gibt, dass Schulen verfallen, dass viele Straßen und Brücken in einem desolaten Zustand sind und dass letztendlich unsere Demokratie zu zerfallen droht.

Sie wollen nicht sehen, dass nicht wenige Rentner von ihrer Rente allein nicht leben können, obwohl sie jahrelang hart gearbeitet und vieles für unser Land geleistet haben.

Sie wollen nicht sehen, dass sich nicht jeder mal eben so ein neues Auto kaufen kann, weil jetzt Dieselfahrzeuge unerwünscht sind.

Sie wollen nicht sehen, dass die Menschen verärgert sind, wenn ihr erspartes Kapital von Null- und teilweise Minuszinsen aufgezehrt wird.

Sie wollen nicht sehen, dass Menschen über Veränderungen im Land verunsichert sind, Ängste und Sorgen haben.

Sie wollen nicht sehen, dass der „mündige Bürger“ sich selbst seine Meinung bilden kann und nicht von ihnen zur rechten Lebensweise und Auffassung angeleitet werden muss.

Sie wollen nicht sehen, dass eben nicht alle das von der "politischen Elite" Gewünschte schaffen, schaffen wollen oder überhaupt schaffen können.



Daran ist zu erkennen, dass viele Politiker sich eben nicht dieser Gemeinschaft von „Normalbürgern“ zugehörig fühlen. Sie wollen auch nicht die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses, wie man in der Gesellschaft zusammenlebt. Denn sie leben dort nicht und haben auch kein Interesse sich in dieser Gemeinschaft zu integrieren.
Viel einfacher ist es doch von der schönen, heilen Welt nebenan gute Ratschläge zu erteilen und die Menschen in der anderen Welt zu bevormunden und möglichst viele Entscheidungen ohne Mitsprache dieser zu treffen. Ein weiterer Verstoß gegen die Grundsätze von Integration, die so nicht gelingen kann. Aber das soll sie auch nicht. Bestimmten Leuten geht es nicht um die Interessen des Landes und der Bevölkerung, sondern vielmehr darum, sich selber verzückt zu betrachten, seine „richtige“ Meinung den anderen aufzudrücken, im Luxus zu leben und sich selber für seine ach so guten Taten auf die Schulter zu klopfen.

Ich meine:

Gewissen und Charakter kann man nicht kaufen! Entweder man hat es oder eben nicht. Menschen ohne Gewissen und Charakter wollen sich nicht integrieren, sondern möchten Andere in ihre selbst erschaffene Traumwelt integrieren. Auch wenn ihre Träume gar nicht die der Anderen sind.

Über kurz oder lang werden solche Leute samt ihren Ideologien scheitern. Vielleicht dauert es, vielleicht ist es hart und zäh, aber es wird passieren. Wie, wo, wer und wann wird uns später die Geschichte lehren....


In diesem Sinne verbleibe ich mit hoffnungsvollen Grüßen


Anja Fiedler
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3 Kommentare
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Rainer Bernhard aus Seelze | 07.08.2017 | 02:32  
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Anja Fiedler aus Pulheim | 07.08.2017 | 07:13  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 21.08.2017 | 08:58  
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