Puchheimer Schulhausfreunde informieren sich im sanierten Eichenauer Schulhaus

DIe Schaufassade des alten Eichenauer Schulhauses von 1926 nach der Sanierung (Foto: Schulhausfreunde Puchheim)
Brigitte Rösler, Eduard Knödlseder und Johannes Haslauer von den „Freunden des Alten Schulhauses Puchheim-Bahnhof“ besichtigten heute die frisch sanierte Josef-Dering-Schule in Eichenau. Der Eichenauer Planungsreferent Dr. Michael Gumtau (SPD) und Architekt Robert Winzinger aus Gröbenzell führten fachkundig durch das Haus, das 1926 als erstes Schulhaus der Gemeinde errichtet worden war.

Gumtau war als Mitglied des Planungsgremiums maßgeblich am Sanierungskonzept beteiligt. Er lobte die konstruktive, sachliche und zielführende Arbeit der Gruppe, die aus Gemeinderäten aller Fraktionen zusammengesetzt war, regelmäßig tagte und zusammen mit dem Architekten die konkreten Entscheidungen traf.

Die Sanierung verband das Ziel einer energetischen Modernisierung mit einer authentischen Wiederherstellung des ursprünglichen gestalterischen Konzepts, das durch Veränderungen der letzten Jahrzehnte stark gelitten hatte. Ausgestattet mit modernster Heizungs-, Lüftungs- und Haustechnik kommt das Haus nun einem Neubau gleich, besticht aber äußerlich zugleich durch die historische Gestalt. Den Besucher empfängt ein Säulenportal mit geschwungenem Dach. Den reizvoll gegliederten Walmdachbau zieren Sprossenfenster mit grünen Fensterläden.

Die Sanierung erwies sich nach Auskunft des Architekten als günstiger als ein Neubau. Ähnlich wie in Puchheim hatte auch in Eichenau die CSU lange den Abriss des historischen Gebäudes gefordert, bis sich schließlich die Idee der Sanierung durchsetzte. Die Ortsmitte Eichenaus hat dadurch ein Schmuckstück zurückerhalten, das nun wieder in alter Tradition schulischen Zwecken dient.
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