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Turbine Potsdam besiegt 5:1 die SG Essen-Schönebeck - Mittwoch Champions League Rückspiel

1.FFC Turbine Potsdam. (Logo-Verein)
Potsdam-Babelsberg: Karl-Liebknecht-Stadion | „Drei Tore habe ich für Turbine noch nie erzielt“, freute sich eine glückliche Antonia Göransson und hatte damit großen Anteil am 5:1 Erfolg im Meisterschaftsspiel der I.Bundesliga zwischen dem 1.FFC Turbine Potsdam gegen die SG Essen-Schönebeck.

Nach dem Champions League-Auftritt von London, ein ganz wichtiger Sieg im Hinblick auf das Rückspiel am kommenden Mittwoch im ‚Karl-Liebknecht-Stadion‘.

Dabei erwies sich die aus der Situation geborene Lösung, Antonia Göransson, die sonst auf der Außenposition ihren Einsatz hat, vorn agieren zu lassen und mit dem ‚Schießen von Toren‘ zu beauftragen, als ein gelungener Schachzug von Cheftrainer Bernd Schröder, dem ja etliche Stürmerinnen (u.a. Andonova) durch Verletzungen bzw. der Teilnahme am Afrika-Cup (Anonma) nicht zur Verfügung stehen. „Die Lösung, Toni Göransson vorn spielen zu lassen, hat heute zwar voll eingeschlagen, war angesichts unserer personellen Situation aber eher aus der Not geboren“, so Schröder bei der Pressekonferenz. Gegenüber London nahm der Trainer nur eine Veränderung in der Aufstellung vor, hier setzte er für Natasa Andonova, vom Anpfiff an Alexandra Singer ein.

Dabei hatte Turbine in der Anfangsphase vor immerhin 1.910 Zuschauern gegen die taktisch sehr diszipliniert auftretenden Gäste erhebliche Probleme, zum eigenem Spiel zu finden, aber das 1:0 durch Antonia Göransson brachte dann mehr Sicherheit und Linie in die eigenen Aktionen, ja, man hatte das Spiel jetzt fest in der Hand, was durch weitere Treffer von Lisa Evans (35.Min.) sowie Keelin Winters (45. Min.) auch zählbar umgesetzt werden konnte, so ging es beim Stand von 3:0 in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte nahtlos an die erste Hälfte angeknüpft werden. Essen-Schönebeck war zwar bemüht den Spielfluss der ‚Turbinen‘ zu unterbinden, aber wirkungsvoll gelang das kaum. Als dann Toni Göransson (56.Min.) ein tolles Solo mit dem 4:0 krönte, zweifelte keiner mehr im Karli daran, wer als Sieger den Rasen verlassen wird. Daran änderte sich auch nichts, als in der 67. Minute Essen-Schönebeck durch Ina Mester auf 1:4 verkürzen konnte.

Göransson, die Bernd Schröder neben Lisa Evans und Alexandra Singer in seiner Bilanz besonders erwähnte, stellte dann nach 73 Minuten den verdienten 5:1 Endstand her.

„Gegen die SG Essen mit 5:1 zu gewinnen ist für uns immer noch etwas Besonderes“, bemerkte der Coach und blickte aber schon auf den Mittwoch (07.11.), „ich habe viele Dinge gesehen, die uns heute nicht gut gelungen sind. Wir hatten teilweise hervorragende Einzelspielerinnen, müssen uns aber für das wichtige Spiel am kommenden Mittwoch in der Champions League noch einiges einfallen lassen“, fügte er hinzu, denn da steht den 'Turbinen' eine Spitzenmannschaft Europas gegenüber.

Die Potsdamerinnen belegen mit 18 Punkten/29:6 Toren weiterhin den 2. Platz in der I. Fußball-Bundesliga der Damen.

Turbine: Naeher, Draws, Jaques, Cramer, (79. Meister), Winters, Doorsoun-Khajeh, Hanebeck (74. Mirlach), Singer, Evans, Ogomi (76. Yango) Göransson.

Das Rückspiel in der Champions-League zwischen dem 1.FFC Turbine Potsdam (GER) und Arsenal Ladies FC (ENG) beginnt um 18. Uhr im ‚Karl-Liebknecht-Stadion‘.
Einlass ist bereits ab 16.30 Uhr!

Weiter Infos: http://www.turbine-potsdam.de/index02.php
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