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Starke Mädels

  Potsdam: Rollsportanlage | www.polarstern-potsdam.de

Der Skaterhockeyclub Polarstern Potsdam hat in den letzten Jahren viel Engagement bei der Nachwuchsarbeit bewiesen und Erfolge in den jeweiligen Ligen erzielen können. Dem Einsatz der vielen Ehrenamtlichen ist es zu verdanken, dass das Interesse neuer junger Talente wächst. Besonders erfreulich ist, dass der vom männlichen Geschlecht dominierte Skaterhockeysport auch immer mehr Mädchen interessiert. Auch bei Polarstern Potsdam ist man sichtlich stolz auf die ersten drei Mädchen, die sich in diesem harten Sport pudelwohl fühlen.

Der Pressechef des Vereins führte aus diesem Anlass ein kurzes Interview mit Mia (11), Patricia (12) und Sophia (13) aus der Schüler- und Jugendmannschaft und gibt ihren Blick auf diesen außergewöhnlichen Sport wieder.

Wann und warum habt Ihr mit dem Skaterhockey angefangen?

Mia: Vor ca. 2 Jahren fing ich mit dem Sport an. Mein jüngerer Bruder hat damals bereits bei Polarstern Hockey gespielt und ich fand, dass ich das auch kann. Außerdem fand ich den Sport damals schon toll.

Patricia: Bei mir war das etwas anders. Vor ca. anderthalb Jahren habe ich nach einem guten Sport gesucht. Inlineskates bin ich schon gefahren und dann verband ich das mit Hockey.

Sophia: Vor ca. 2 Monaten fing ich mit dem Skaterhockey an. Ausschlaggebend war jedoch eine Klassenfahrt in Blossin. Dort konnte ich das schon einmal ausprobieren und habe danach in Potsdam etwas Ähnliches gesucht.

In eurer Ausrüstung seht ihr ja ganz schön gefährlich aus. Empfindet Ihr den Sport denn als gefährlich?

Patricia: Wenn man eine Schutzausrüstung trägt, dann passiert überhaupt nichts.

Was mögt Ihr am Skaterhockey besonders und was macht den besonderen Reiz für euch aus?

Mia: Besonders mag ich, dass dieser Sport nicht so mädchenhaft ist. Sport für Mädchen ist oft weich und fühlt sich wie Ballett an, da ist immer alles so rosa. Sowas mag ich einfach nicht.

Patricia: Das Inlinerfahren macht mir besonders viel Spaß. Beim Skaterhockey fährt man aber nicht nur geradeaus, sondern bewegt sich schnell in alle Richtungen. Die Kombination mit dem Hockey und dem Mannschaftssport reizt mich. Jeder hat auf dem Spielfeld seine Position und kämpft für die Mannschaft.

Sophia: Ja genau, viel Bewegung und das Team zählen.

Was sind eure größten Erfolge bisher?

Mia: Zum Ende der Saison 2012 wurde ich für die Landesauswahl zum Allstar-Game zwischen Berlin und Brandenburg geschickt und vertrat dort das Bundesland. Das war aufregend.

Patricia: Zusammen mit Mia habe ich gegen unsere Jungs schon das ein oder andere Tor verwandeln können. Mehr als zehn waren es bestimmt schon.

Was sagen denn eigentlich eure Freunde und Eltern zu eurem Hobby?

Mia: Meine Eltern finden es toll, dass ich diesen Sport mache.

Patricia: Meine Freunde schmunzeln darüber, dass ich eine so große Tasche zum Hockey schleppen muss, aber sonst finden sie das alles ganz schön spannend. Meine Eltern finden, dass das ein guter Sport mit viel Bewegung ist.

Sophia: Beim Training schauen meine Eltern oft zu. Sie waren etwas skeptisch ob es nicht doch zu gefährlich ist. Aber das hat sich gelegt.

Ihr seid ja doch eine kleine Besonderheit in der Mannschaft. Merkt Ihr davon etwas?

(Die Drei lachen)

Mia: Die Jungs sind vorsichtiger mit uns. Sie reden zwar nicht viel mit uns, aber das ist ok.

Sophia: Ja, die Jungs sind umsichtiger wie ich finde.

Gibt es eurerseits Wünsche?

Mia: Es sollen noch mehr Mädchen mitspielen. Der Sport ist für alle da.

Sophia: Einen Sportplatz für das Skaterhockey wäre toll. Da muss nochwas passieren.
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