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Nossek-Pokal geht an Havel und Spree

Team Berlin/Brandenburg mit sechs OSC-Jungs siegt im Ländervergleich




Erstmals entsandten die Landesverbände Berlin und Brandenburg am Wochenende ein gemeinsames Wasserball-Nachwuchs-Team zum Ingulf-Nossek-Pokal nach Esslingen, dem Sichtungsturnier des Deutschen Schwimm-Verbandes für U16-Mannschaften. Gleich im ersten Anlauf durchbrachen die Schützlinge der Trainer André Laube (Potsdam) und Slavomir Andruszkiewicz (Berlin) die jahrelange Dominanz des SV Nordrhein-Westfalen und siegten ohne Punktverlust bei der 12. Auflage des Ländervergleichs. Mit Sascha Herold, Julian Drachenberg, Lion Zeisberg, Lukas Küppers, Philipp Boreck und Ferdinand Korbel stellte der OSC Potsdam die größte Fraktion, die Wasserfreunde Spandau 04 und SG Neukölln jeweils vier Athleten.



Neben dem Auftritt des Teams Berlin/Brandenburg gab es mit der Teilnahme des rumänischen Top-Vereins Crisul Oradea ein weiteres Novum in der Historie des Nossek-Pokals. Die erste internationale Beteiligung in der Traditionsveranstaltung wurde allerdings durch einen durch die Rumänen verursachten Spielabbruch in der Partie Niedersachsen gegen Oradea überschattet, der zur Disqualifikation der Ost-Europäer führte.



So hatte der gute Turnierstart Berlin/Brandenburgs gegen Oradea am Freitag keine Bedeutung. Das 10:5 (3:1, 3:1, 1:2, 3:1) gab aber Auftrieb für die kommenden Aufgaben. Nach konzentriertem Beginn gegen Baden-Württemberg (4:0) verlor Berlin/Brandenburg im zweiten Viertel etwas den Faden und der Gastgeber kam bis auf 4:3 heran. In der Folge straffte sich aber die Mannschaft wieder und siegte schließlich 16:7 (4:0, 1:2, 6:4, 5:1).



Das beste Spiel lieferte das Laube-Team gegen Niedersachsen, das zuvor überraschend 5:4 gegen NRW gewonnen hatte. Zwar gingen die Norddeutschen im ersten Viertel 1:0 in Front, dies sollte allerdings deren letzter Treffer bleiben. Aus einer tollen Defensiv-Leistung um Potsdams Keeper Lion Zeisberg heraus erhöhten die Spieler von Spree und Havel stetig den Vorsprung und gewannen schließlich 8:1 (1:1, 2:0, 1:0, 4:0). Ohne Mühe verlief dann beim 30:9 (5:0, 8:1, 8:4, 9:4) die Partie gegen Bayern.



Nun war die Trophäe in greifbarer Nähe. Sogar eine Niederlage mit einem Treffer hätte Berlin/Brandenburg im letzten Turnierspiel gegen NRW zum Gesamtsieg gereicht, doch die Jungs wollten mehr. Chance um Chance erspielte sich das Team, doch zu oft scheiterte es am starken NRW-Torwart. Neben insgesamt drei Strafwürfen wurden weitere hochkarätige Möglichkeiten liegengelassen. Dennoch reichte es am Ende beim 7:6 (1:1, 1:2, 3:1, 2.2) zum verdienten Erfolg und damit zum makellosen Turniersieg.
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