Anzeige

Markus Münch und Sarah Mayer vom SC Potsdam starten beim Winterwurf-Europacup

Sarah Mayer startet am Wochenende beim Winterwurf-Europacup in Spanien. (Foto: Gerhard Pohl)
Casellano (Spanien): Stadion | Europas Leichtathleten stehen vor einem Höhepunkt: Am Wochenende wird im spanischen Castellon der 13. Winterwurf-Europacup ausgetragen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) nominierte für dieses erste große Aufeinandertreffen der Werfer mit Olympiateilnehmer Markus Münch sowie Sarah Mayer auch zwei Athleten des SC Potsdam. Sie sollen mit dazu beitragen, dass die vom Verband gestellte Zielsetzung, die dreizehnte Auflage dieses Cups zu gewinnen, realisiert werden kann. Im vergangenen Jahr konnte bei den Männern und Frauen in Bar (Montenegro) jeweils Russland diese Veranstaltung des Europaverbandes EAA für sich entscheiden.

Für die deutschen Teilnehmer stehen die Wettbewerbe im Kugelstoßen, Diskus-, Speer- und Hammerwerfen unter einem besonderen Vorzeichen. Denn: Sie sind der erste offizielle Wettkampf zur Erfüllung der Normen für die Weltmeisterschaften der Männer und Frauen, die vom 10. bis 18. August in Moskau ausgetragen werden, sowie für die U 23-Europameisterschaften, die vom 11. bis 14. Juli im finnischen Tampere über die Bühne gehen.
Anzeige

„Das ist für unsere beiden Teilnehmer eine zusätzliche Motivation“, sagt Tino Lang, Trainer von U 23-Speerwerferin Sarah Mayer. „Wir haben im Winter bisher gut und verletzungsfrei arbeiten können. Sarah ist in einer guten Verfassung, hat beim Ausscheidungswettkampf am 18. Februar in Kienbaum bei extrem ungünstigen Witterungsbedingungen das Gerät auf 56,86 Meter geworfen und lag damit erheblich über der geforderten EM-Norm von 54 Meter“, ergänzt der Coach.

Gute Witterungsbedingungen in Spanien

In Spanien erwarten die Athletinnen und Athleten mit vorausgesagten 20 Grad nahezu optimale Bedingungen. „Ich rechne fest damit, dass Sarah die DLV-Norm für Tampere schaffen wird, sie ist schon richtig gut drauf“, sagt ihr Trainer mit Blick auf die Wettkämpfe in Castellon. Im vergangenen Jahr wurde sie Vierte. „Ich erwarte sie diesmal wesentlich weiter vorn“, so Tino Lang.

Auch der Olympia- und WM-erfahrene Diskuswerfer Markus Münch misst seinem Auftritt eine große Bedeutung bei. Aber er schätzt auch realistisch ein, dass im Moment die für Moskau geforderten 66,00 Meter noch nicht realisierbar sind. „Hierfür fehlt mir noch die komplette Wurftrainingsphase. Die steht im April und Mai an und dann werde ich einige Tausend Würfe absolvieren“, erklärt er. „Wir haben bisher mit Bundestrainer Jürgen Schult verstärkt an der Athletik und an der Technik gearbeitet.“ Im Leistungszentrum Kienbaum wurden für Münch bereits 60,08 m vermessen. „Darauf lässt sich aufbauen, ich habe gemerkt, dass ich jetzt schon in der Lage bin, weiter zu werfen“, meint der 2,07 m große Modellathlet. „Ich habe auch sehr gute Erinnerungen an den Europacup. 2009 belegte ich den zweiten Platz und mit der Mannschaft haben wir gewonnen. Ein Jahr danach siegte ich in der Einzelwertung und wurde 2011 Vierter.“ Die guten vorausgesagten Witterungsbedingungen, so Münch, würden ihn zusätzlich motivieren. „Ich will versuchen, mich möglichst ganz weit an die WM-Norm heranzuarbeiten.“
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.