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In Aachen will die 'Wundertüte' das Hinspielergebnis korrigieren

Ob sie am Sonnabend so wieder jubeln können? (Foto: Gerhard Pohl)
Am Sonnabend kommt es zu einem weiteren Aufeinandertreffen zwischen dem SC Potsdam und Alemannia Aachen, mit wechselseitigen Ergebnissen. Im Pokal siegte unser Team und in der Meisterschaft entführten die „Ladys in Black“ die Punkte, da hatte Cheftrainer Michael Merten neben dem zu bezwingenden Gegner noch zusätzlich mit erheblichen Magen-Darmproblemen seiner Mannschaft zu tun.

Doch inzwischen begibt sich die Liga in die Endphase des Titelkampfes, welcher noch völlig offen ist, was auf den sicherlich bereits jetzt schon entschiedenen Abstiegskampf nicht zutrifft, wo erfreulicher Weise der Aufsteiger Potsdam, aber auch die Gastgeberinnen, sich dieser Sorge erfolgreich entledigen konnten.
Unser Team sollte nach dem guten Auftritt des letzten Sonnabends, als man gegen den amtierenden Deutschen Meister, dem Schweriner SC eine respektable Leistung gezeigt hat, nicht chancenlos die weite Reise in die westlichste deutsche Großstadt nach Aachen antreten. Der Ausgang dieser Partie ist völlig offen, wo letztlich die Tagesform über die Vergabe der Zähler entscheiden wird. Alemannia hat sich sehr zielgerichtet auf diese Heimaufgabe vorbereitet und weiß bei seinen Heimauftritten immer ein tolles Publikum im Rücken zu haben, dass wie eine „siebente Frau“ auf dem Parkett ist.

Das Spiel am Samstag gegen den SC Potsdam ist der Auftakt einer Serie von Spielen, in denen die Aachenerinnen punkten wollen. Darauf muss man sich mit aller Konsequenz einstellen, will man nicht der ‚Punktelieferant’ für die Mannschaft von Trainer Stefan Falter sein. „Unsere Mannschaft hat sich in den letzten Wochen stetig entwickelt und ich glaube, wir haben eine gute Chance, wenn alle 100 Prozent geben“, blickt Alemannia Manager Andre Schnitker voraus, für den der SCP ein schwer einzuschätzendes Team, ja eine „Wundertüte“ ist.

Diese aachener Aussage in Sachen Chancen trifft analog aber auch auf unser Team zu. Schließlich will man ja das 2:3 des Hinspieles korrigieren und das sollte für die notwendige Spannung in der Halle Neuköllner Straße sorgen. Aber keine überschwängliche Euphorie, „gegen Aachen ist taktisch ganz anders zu agieren, als es gegen Schwerin der Fall war“, äußerte sich Cheftrainer Michael Merten vor der Abreise. „Wir wollen unbedingt in Aachen gewinnen und mit dem Auftritt vom Spiel gegen den SSC sollte das auch möglich sein“, ergänzte er.

Und wenn dann unsere „Wundertüte“ eine tolle Leistung heraus lässt, dann könnte sie die Gastgeber zum Wundern bringen und den von Manager Andre Schnitker zugeschriebenen Namen auch gerecht werden.
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