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Hochschulsport Potsdam initiiert PausenExpress an Hoch-und Fachschulen

PausenExpress Foto:K.Fritze (Uni Potsdam)
Gesundheitsorientierte Sportangebote stehen häufig vor dem Problem, dass sie ihre eigentliche Zielgruppe, die der Nicht-Beweger nicht erreichen. Im Vordergrund stehen dabei die Sportabstinenten und Sportabbrecher. Zudem gelingt es nicht vielen Menschen oder nur mit großen Anstrengungen, regelmäßig körperliche Aktivität in angemessenem Umfang in ihren Lebensalltag zu integrieren, obwohl die positive Wirksamkeit von regelmäßiger Bewegung auf die Gesundheit wissenschaftlich erwiesen ist. Meistens reichen geringfügige Reize aus, um die physischen und psychischen Ressourcen aufzubauen und zu stärken.

Vor diesem Hintergrund hat der Hochschulsport Potsdam die Idee für ein „mobiles Training“ am Arbeitsplatz umgesetzt.
Das Konzept wurde dann im Rahmen des Projektes des Bundesministeriums für Gesundheit von den Universitäten Wuppertal, Paderborn und Aachen übernommen und hochschulspezifisch angepasst. In gemeinsamer Projektarbeit erfolgte eine Weiterentwicklung und Anpassung an allen vier Standorten. Aufgrund der positiven Entwicklung und der starken Nachfrage weiterer Hochschulen zum Projekt wurde der PausenExpress Ende des Jahres 2010 durch die vier Partnerhochschulen an den allgemeinen deutschen hochschulsportverband (adh) übergeben.
Der Hochschulsport PausenExpress stellt ein Serviceangebot mit qualifizierten Übungsleiter/innen und alltagstauglichen Übungsformen dar und ist für alle Beschäftigten der Universität ausgelegt. Es ist ein Mobilisations-, Kräftigungs- und Entspannungsangebot ohne Kleidungswechsel, das die Beschäftigten direkt in ihrer Alltags- und Arbeitswelt erreicht und dadurch jegliche Zugangshürden abbaut. Ein wesentliches Kennzeichen dieses Konzeptes ist, dass das mobile Bewegungsangebot zu den jeweiligen Personen direkt an den Arbeitsplatz kommt und nicht wie üblich von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgesucht werden muss. Durch diese aktive Bewegungspause gehen die Beschäftigten nach fünfzehn Minuten mit dem Theraband oder einer kleinen Entspannungsmassage durch beispielsweise den Igelball mobilisiert zurück an den Schreibtisch. Zudem steht das ausgebildete Personal für die weitere Beratung/ Empfehlung von gesundheitsorientierten Angeboten des Hochschulsports zur Verfügung, um die Beschäftigten langfristig an Präventionsmaßnahmen zu binden und Gesundheitseffekte zu erzielen.

Der Hochschulsport möchte mit diesem niedrigschwelligen Angebot die „Barrieren“, die die individuelle Aktivität erschweren, minimieren sowie Brücken bauen, indem er Bewegung an die „Orte des Alltags“ bringt und so die Möglichkeiten der Prävention vereinfacht.

Informationen und Anmeldungen zum PausenExpress an der Universität Potsdam unter:
http://www.hochschulsport-potsdam.de/sportarten/ak...
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