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„Hammerhart“: Sieben Spiele in 88 Stunden

Drei OSC-Jungs mit dem Jugend-Nationalteam nach Serbien


Am Ende einer harten Vorbereitung über die Sommer-Monate steht für das C3-Wasserball-Jugend-Nationalteam der Jahrgänge 96/97 ab dem morgigen Mittwoch ein 8-Nationen-Turnier im serbischen Zrenjanin auf dem Programm. Die stärkste Fraktion des 14-köpfigen Teams kommt dabei mit Lukas Küppers, Lion Zeisberg und Philipp Boreck vom Bundesligisten OSC Potsdam. Neben den Spielern gibt es aber auch im Betreuerstab mit André Laube (Assistenz-Trainer) und Stefan Hasche (Manager+Video) Potsdamer Beteiligung.

Der holländische Chefcoach Barry Wittenbernds nominierte zudem Jan Zoske, Joel Buchholz (SG Neukölln), Dmitri Braschezki (SC Chemnitz), Paul Huber, Leonard Vogel (SV Krefeld 72), Nick Möller, Ben Boffen (ASC Duisburg), Bastian Schmellenkamp (SV Olympia Borghorst), Felix Struß, Connor Fröhle (White Sharks Hannover) und Marcel Schnabl (SV Lünen 08). Beim 5. „Darko Cukic Memorial“-Turnier in Serbien treffen die Wittenbernds-Schützlinge auf die besten Nachwuchs-Mannschaften der Welt. Mit Gastgeber Serbien, Ungarn, Kroatien, Montenegro, Italien und Griechenland warten die Top-Nationen Europas. Auch das Übersee-Team aus Kanada gehört neben den USA zu den stärksten nicht-europäischen Mannschaften der Welt.

„Wir sind in diesem Feld sicher Underdog“, sagt Wittenbernds. „Das Team hat aber in den letzten Wochen sehr hart und engagiert gearbeitet und sich entwickelt. Wir werden uns gut verkaufen.“ Trainingslehrgänge in Enschede (Holland), Wuppertal, Hamburg, Offenbach und zuletzt Potsdam haben die Mannschaft zusammengeschweißt. Im Hinblick auf das Turnier in der Nähe von Belgrad ist das von entscheidender Bedeutung. Innerhalb von 88 Stunden bestreitet das deutsche Team gleich sieben Spiele. „Ein hammerhartes Programm“, weiß Wittenbernds.

In Vergleichen gegen die holländische Mannschaft dieses Jahrgangs in Enschede dominierten die Deutschen nach Belieben. Im ersten offiziellen Länderspiel des 96er Teams in Hamburg gegen Frankreich siegte das Wittenbernds-Team nach holprigem Start noch 13:8 (1:2, 3:2, 3:2, 6:2).

Beim Training in Potsdam von Donnerstag bis Sonntag stand das Bundesliga-Team des OSC als Sparring-Partner zur Verfügung. „Die Jungs haben das gegen die körperlich viel stärkeren Spieler sehr gut gemacht“, so Wittenbernds. „Dieses Training hat uns gerade im taktischen Bereich noch einmal sehr viel geholfen.“ Auch sonst kümmerten sich die Potsdamer Verantwortlichen vorzüglich. Das Brauhausberg-Bad, was dank der Bäderlandschaft Potsdam bereits vier Tage vor offizieller Öffnung nach der Sommerpause für die Wasserballer „ausschloss“, bot prächtige Trainingsbedingungen und Verpflegung. Das Hotel „Am großen Waisenhaus“ sponserte die Übernachtungen des Bundestrainers, während die Spieler allesamt in Berliner bzw. Potsdamer Familien untergebracht wurden. Am Samstag-Abend lud zudem das Daily-Coffee am Nauener Tor die Mannschaft zum Burger-Essen ein.
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